GfM-Trend

Positive Zahlen zur Jahreshauptversammlung

Den Abschluss der diesjährigen Jahreshauptversammlungen der Einkaufsverbände machte diesmal GfM-Trend. Denn am vergangenen Wochenende fand die Veranstaltung im schweizerischen Zug statt. Der Tagungsort kam nicht von ungefähr. Schließlich feierte die

Den Abschluss der diesjährigen Jahreshauptversammlungen der Einkaufsverbände machte diesmal GfM-Trend. Denn am vergangenen Wochenende fand die Veranstaltung im schweizerischen Zug statt. Der Tagungsort kam nicht von ungefähr. Schließlich feierte die Verbundgruppe das 20-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit der Living Suisse. GfM-Trend-Geschäftsführer Joachim Herrmann führte während seiner Rede mit großem Stolz auf, wie der Verband als starke Solidar- und familiäre Wertegemeinschaft zuverlässig beide Pole der sozialen Marktwirtschaft "Freiheit und Verantwortung" – so auch das Motto der Veranstaltung – seit Jahren erfolgreich umzusetzen verstehe.
Entsprechend sei auch die Entwicklung der Gesellschafter. Der Umsatz sei 2011 um knapp vier Prozent gestiegen, allerdings verriet Herrmann traditionsgemäß die abolusten Zahlen nicht. Seit 2007 (nach der Fusion 2006) habe sich der Umsatz kontinuierlich erhöht, in den letzten vier Jahren absolut um 23,4 Prozent. Bezogen auf die einzelnen Sortimente legte der Bereich Küche, der bei GfM-Trend einen hohen Stellenwert einnimmt, in den letzten vier Jahren im Durchschnitt um 7,5 Prozent zu, während Wohnmöbel ein Plus von 16,8 Prozent erreichten und das Segment Schlafen im Schnitt um 6,4 Prozent zulegte. Wachstumsspitzenreiter waren die Polstermöbel mit +30,3 Prozent. Für das abgelaufene Geschäftsjahr konnte Joachim Herrmann die höchste Rückvergütung aller Zeiten verkünden. Er dankte den rund 700 Mitgliedshäusern, Gesellschaftern, dem Beirat, den Delegierten, den Einkaufsausschüssen und allen Mitarbeitern für den hohen Einsatz.
Auch in dem Festvortrag des ehemaligen BDI-Präsidenten Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel ging es um die Freiheit des Unternehmers, der für notwendige Strukturreformen in Deutschland als Erfolgsvoraussetzung plädierte. Außerdem sprach er sich klar gegen den Euro aus. Die Krise der Währung aus der Sicht der Schweiz beleuchtete Reto Heiz, der Leiter UBS AG Region Kanton Bern, in seinem Vortrag.