Positive Tendenzen im österreichischen Möbelhandel

Nachdem – ähnlich wie in Deutschland – auch in Österreich die Möbelbranche unter schlechter Konjunktur gelitten hat, konnte im vergangenen Jahr wieder ein Umsatzwachstum um 3,3 Prozent verzeichnet werden. Dies

Nachdem – ähnlich wie in Deutschland – auch in Österreich die Möbelbranche unter schlechter Konjunktur gelitten hat, konnte im vergangenen Jahr wieder ein Umsatzwachstum um 3,3 Prozent verzeichnet werden. Dies ermittelte das Marktfoschungsunternehmen "Markant Market Research" im Rahmen der Studie "Möbelhandel in Österreich 2005", für die es auch repräsentative Umfragen in der Bevölkerung gab. Der Grund für den Anstieg ist neben einer allgemein ausgeglicheneren wirtschaftlichen Situation, vor allem im besseren Kaufverhalten zu suchen.
Allerdings kommen die großen Filialisten mit rund 70 Prozent Umsatzanteil im Möbelfachhandel dabei am besten weg. Kleine und mittelständische Unternehmen haben weiterhin mit starken Umsatzeinbrüchen zu kämpfen. Lediglich hochpreisige Spezialisten im Großstadtbereich haben eine Chance gegen Lutz, Kika/Leiner & co. zu bestehen. Lutz und Kika haben mit Werten von über 70 Prozent in der Bevölkerung auch den größten Bekanntheitsgrad. Gefolgt von Leiner mit 55 Prozent und Ikea mit 42 Prozent an vierter Stelle. Den Möbelfachhändler Interio kannten nur 3 Prozent aller Befragten.
Das Bundesland Niederösterreich hat mit 38 Standorten die höchste Anzahl an filialisierten Betrieben, in der Steiermark sind es 28 Standorte.