VDM und BVDM
Positive Branchensignale
Nahezu in Einmütigkeit haben heute morgen VDM-Chef Dirk-Uwe Klaas und BVDM-Hauptgeschäftsführer Thomas Grothkopp auf der alljährlichen Wirtschaftspressekonferenz in Köln die Perspektive der Branche bis Jahres-Ultimo als positiv ausgelotet. Wenn auch,
Nahezu in Einmütigkeit haben heute morgen VDM-Chef Dirk-Uwe Klaas und BVDM-Hauptgeschäftsführer Thomas Grothkopp auf der alljährlichen Wirtschaftspressekonferenz in Köln die Perspektive der Branche bis Jahres-Ultimo als positiv ausgelotet. Wenn auch, ebenfalls beiderseits, mit Wermutstropfen. Dirk-Uwe Klaas bezifferte den von Januar bis September aufgelaufenen Umsatzanstieg der Möbelindustrie mit 1,8 Prozent und betonte: "Dies ist die größte Steigerung seit sieben Jahren." Und: "Anhand der uns vorliegenden Indikatoren gehen wir davon aus, dass dieses Wachstum auch bis zum Ende des Jahres gehalten wird." Thomas Grothkopp vermeldete zwar für den Handel nur 0,2 Prozent mehr, kalkuliert allerdings noch mit einer nennenswerten Steigerung in den traditionell umsatzstärksten Monaten vor Weihnachten. Ambivalent die Beurteilung des ungebrochenen Flächenwachstums. Der BVDM-Geschäftsführer: "Fläche braucht Umsatz und Umsatz erzielt man in Deutschland immer noch am leichtesten mit preiswerter Ware und Rabattversprechen." Eine Formel, die aber auch nach Ansicht von Dirk-Uwe Klaas langsam kippt, "weil der Verbraucher das Ganze nicht mehr glaubt." Der trotz Pluszahlen fehlendem Dynamik im Inlandsgeschäft, stehen glänzende Auslandsbilanzen gegenüber: Bereits jedes dritte deutsche Möbel wird exportiert, die Ausfuhrquote liegt aktuell bei 32,5 Prozent.
Weitere Informationen und Zahlen zu den einzelnen Sparten lesen Sie im nächsten SPOT-MARKT Nr. 180 und in der "möbel kultur" Januar-Ausgabe.

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