M.O.W. 2019

Positive Bilanz zum Doppeljubiläum

50 Jahre Messezentrum Bad Salzuflen und 35 Jahre M.O.W.! Die Jubiläumsveranstaltung unterstrich einmal mehr die Wichtigkeit und Bedeutung der Messe für die Mitte des Marktes.

Der Besuch blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil, mit fast 35 Prozent Auslandsanteil internationaler. Registriert wurden Fachbesucher aus 59 Nationen. Wie auch in 2018 zählten die Niederlande, Belgien, Österreich, Italien, Polen und Frankreich zu den stärksten Nationen. Einen hohen Besucher-Anstieg verzeichnete die Messeleitung aus Russland und der Türkei. Erstmalig wurden auch Besucher aus Ecuador sowie aus diversen afrikanischen und arabischen Staaten begrüßt. Dienstag und Mittwoch waren die besucherstärksten Tage.

In den Verhandlungen blieb der Preis wie gewohnt „heiß“, Konzepte zogen jedoch in diesem Jahr stark nach, gepaart mit wichtigen Themen wie Qualität, Lieferzuverlässigkeit, Exklusivitäten und Digitalisierung. Das Präsentationsniveau stieg auf ein noch höheres Niveau, konzeptionell sowie thematisch durchdacht und perfekt ausdekoriert. Viele Flächengestaltungen ließen sich eins zu eins auf den stationären Handel übertragen. Der Aufwand der Industrie wurde vom Handel belohnt – mit direkter Order und konkreten Aufgaben fürs Nachmessegeschäft.

Freie Plätze aufgrund von Ausfällen auf Industrieseite konnte die M.O.W. für neue Lieferantenadressen und spannende Partien nutzen, die die Beschaffungslisten zukünftig bereichern können. Insgesamt präsentierten sich 2019 auf der M.O.W. 482 Aussteller aus 37 Ländern. Im Vergleich: 2018 zählte die M.O.W. 462 Aussteller aus 36 Nationen. Damit verzeichnete die M.O.W. im zweiten Jahr hintereinander einen leichten Aussteller-Zuwachs. 44 Prozent der aktuellen Aussteller stammten aus Deutschland, 9 Prozent aus Polen, gefolgt von den Niederlanden (5%), Italien (5%), Dänemark (3%), Frankreich (3%), Litauen (3%), Bosnien Herzegowina (2%), Belgien (2%) und den weiteren Nationen. In absoluten Zahlen: 212 Unternehmen kamen aus Deutschland, 270 Firmen aus dem Ausland. Der Internationalitätsgrad lag mit 56 Prozent auf einem konstanten Niveau (Vorjahr 58%).

Im Fokus derjenigen Aussteller, die die speziellen Anforderungen der Online-Vermarktung beherrschen, standen die reinen Online Player, die ihre Umsätze steigern und stationär Showrooms eröffnen, aber auch die stationären Händler, die online zulegen. Zudem richtete sich das Angebot der M.O.W. noch stärker auf den Bedarf der Anschlusshäuser und Spezialisten aus. Verbände und Großkunden blieben gewichtige Adressaten für Sortimente, Aktions- und Werbeware. So  wurde jeder auf der M.O.W. fündig, ob Einkaufsverband, Filialist, konventioneller Möbelhändler, Studio, SB/Discounter, Junges Wohnen-Haus, Versender, Bau- und Heimwerkermarkt, Food- und Nonfood-Vermarkter oder Onliner.  

Jetzt schon vormerken: Die nächste M.O.W. findet vom 20.-24.09.2020 statt.

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