Alliance
Positive Bilanz
Seit knapp einem Jahr gibt des den Alliance-Möbelverband. Jetzt zogen die vier Geschäftsführer der aus der Fusion von MTG und MMZ hervorgegangenen Möbel Marketing GmbH & Co. KG auf Pressekonferenz
Seit knapp einem Jahr gibt des den Alliance-Möbelverband. Jetzt zogen die vier Geschäftsführer der aus der Fusion von MTG und MMZ hervorgegangenen Möbel Marketing GmbH & Co. KG auf Pressekonferenz in der neuen, vier Millionen Mark teuren Verbandszentrale in Rheinbach bei Bonn eine erste Bilanz. Und die fiel durchweg positiv aus. Denn außer über steigende Erträgen und Ausschüttungen berichteten Heinz Gebler, Heinz Steffens, Joachim Bringwald und Jürgen Klose auch über ein Mitgliederwachstum von zehn Prozent seit dem Fusionsbeschluss Mitte 1999.
Insgesamt 20 neue Gesellschafter konnten die Verantwortlichen beim Alliance-Start Anfang Januar begrüßen. Etwa 50 weitere Mitglieder kommen voraussichtlich 2001 hinzu. "Wir führen fast jeden Tag ein Gespräch mit einem neuen Interessenten", so Geschäftsführer Steffens auf der heutigen Pressekonferenz. Bis zum Jahresende könnten sich nach Verbandsangaben noch fünf bis zehn Häuser der Einkaufskooperation anschließen, darunter auch ein Filialist mit einem Umsatz von knapp 20 Mio. DM.
Aus Sicht der Geschäftsführer besonders erfreulich: Weder im Vorfeld des Zusammenschlusses noch im ersten Jahr schied ein Unternehmen aus der Alliance aus, um zu einem Konkurrenzverband zu wechseln. Lediglich eine Handvoll meist kleinerer Häuser mußte wegen Geschäftsaufgabe von der Mitgliederliste gestrichen werden.
Damit gehört Alliance zusammen mit "der Küchenring" zu den "Top-Five" der europäischen Möbeleinkaufsgemeinschaften. Die rund 600 Gesellschafter erzielen in diesem Jahr einen Gesamtumsatz von wahrscheinlich mehr als drei Milliarden Marks. Insgesamt arbeiten in den Mitgliedshäusern ca. 7.500 Mitarbeiter, die durchschnittlich 400.000 pro Kopf erwirtschaften.
Im kommenden Jahr wird das über die Alliance abgewickelte Einkaufsvolumen laut Verbandsangaben vermutlich die Milliarden-Grenze übersteigen. Durch das gesteigerte Marktvolumen und die sich daraus ergebenden verbesserten Einkaufskonditionen steigen dann auch die Erträge der beiden Gesellschaften. Für die Mitglieder eine erfreuliche Entwicklung: Schließlich dürfen sie sich auf höhere Ausschütttungen freuen.

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