imm cologne
Positiv nach vorn geschaut
Positive Stimmung bei den Ausstellern in Köln. Und das trotz zweistelliger Minuszahlen in 2002 und bescheidenen Erwartungen für '03. Aber: Viele Unternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht, das Produktportfolio aufgeräumt und
Positive Stimmung bei den Ausstellern in Köln. Und das trotz zweistelliger Minuszahlen in 2002 und bescheidenen Erwartungen für '03. Aber: Viele Unternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht, das Produktportfolio aufgeräumt und sich klarer positioniert. Einerseits wurden Typen reduziert, andererseits gewinnt Flexibilität innerhalb des Sortiments an Bedeutung. Flächenkonzepte und Lifestyle-Marketing – inzwischen ein Muss. Jeder will zu den Gewinnern zählen, wenn nach der Krise abgerechnet wird. Jetzt gilt: Kreativität oder Kopf einziehen.
Auch die Zahl der Besucher ging in Ordnung. Insgesamt 132.000 Gäste zählte die KölnMesse bei 1.400 Ausstellern aus 52 Ländern. Allein 34.000 Besucher drängten sich an den beiden Publikumstagen durch die Hallen. Dabei erwies sich sowohl bei Fachbesuchern als auch Endverbrauchern die Küchenhalle 14.1 als Magnet. Mit eigenständigem Profil zeigten sowohl Küchenmöbel- als auch Gerätehersteller ihre Neuheiten auf der "imm cuisinale". Flankiert wurde der Messe-Relaunch von Vorträgen und Podiumsdiskussionen für die Fachbesucher. Am Wochenende: Ein riesen Eventsprogramm für Endverbraucher. So kochten hunderte Köche einen Eintopf von 3.800 Litern: Weltrekord! Der Erlös von über 10.000 Euro ging an Unicef.
Weitere Anziehungspunkte: Die verschiedenen Extras zum Thema Design. "Das zeigt uns, dass wir mit der konzeptionellen Neuausrichtung und der hiermit verbundenen Design-Akzentuierung den Wünschen der Branche entsprochen haben", so Wolfgang Kranz, Mitglied der Geschäftsleitung der KoelnMesse, über das große Besucherinteresse. Vor allem die beiden Entwürfe eines "ideal house" von Karim Rashid und Konstantin Grcic wurden kontrovers diskutiert.
Alle Trends aus Köln, Modell-Highlights und Unternehmensinfos lesen Sie in der Februar-Ausgabe der "möbel kultur".

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