Bora
Pop Up-Store in München schließt: Mehr als 5.000 Besucher in 4 Jahren
Ein dynamisches Unternehmen wie Bora hat immer viel im Köcher – sowohl produkt- als auch marketingseitig. Dass so manches dabei ausprobiert und wieder verworfen wird, ist in der Menge an
Ein dynamisches Unternehmen wie Bora hat immer viel im Köcher – sowohl produkt- als auch marketingseitig. Dass so manches dabei ausprobiert und wieder verworfen wird, ist in der Menge an Aktivitäten nicht verwunderlich – obwohl: Der aufwändig inszenierte Flagshipstore in der Münchner Frauenstraße, mit unverwandtem Blick auf den berühmten Viktualienmarkt, war durchaus ein Kleinod im Portfolio des deutsch-österreichischen Geräteproduzenten. Nun soll jener Showroom, der einst als Pop-Up ausgerufen wurde und sich dann doch immerhin vier lange Jahre gehalten hat, Ende Mai 2025 schließen.
Der Grund liegt im wachsenden Produktsegment der Raublinger Marke: Nach dem eher rudimentären Start als Pop-Up-Store habe man das Ladengeschäft zweimal neu mit aktuellen Produktinnovationen ausgestattet. Mittlerweile sei die Location den Anforderungen der „Bora Live Experience“ jedoch entwachsen.
Der Bora Pop-up Store sagt daher Ende Mai nach fast vier Jahren den Münchner:innen adieu. Die Bilanz des Unternehmens fällt deutlich positiv aus: Mehr als 5.000 Besucher durfte das 4-köpfige Team innerhalb von vier Jahren begrüßen; an 230 Kochabenden konnten die Bora-Köch:innen etwa 2.500 Gäste kulinarisch bewirten.
12 Länder, 45 Events, 1 „Lovebrand“: Bora Truck Tour
Mit potenziellen Endkund:innen will die Gerätemarke nun wieder anderweitig in Kontakt kommen. Bora denke über neue Konzepte zur Endkundenansprache nach und verlege in diesem Zuge seine Aktivitäten zur Jahresmitte an den Hauptsitz in Raubling.
Ein Touchpoint könnte die „Bora Truck Tour 2025“ sein. Auf Events und im Messeumfeld, während Radsportveranstaltungen und bei Händlertagungen soll der gläserne Bora Truck präsent sein und mit den dort installierten Kücheneinbaugeräten begeistern. Frei nach dem Motto: „Die Revolution tourt durch Europa“.
Der Startschuss fiel bereits im Februar in Deutschland. Nach einem Abstecher in Richtung Polen und Slowenien will der Produzent über Italien, die Slowakei und Österreich wieder zurück nach Deutschland touren, um sich dann auf den Weg nach Finnland zu machen. Anschließend stehen Besuche in Irland, Großbritannien und Frankreich an, bevor das 19-Meter-Gespann ab Dezember wieder retour an den Unternehmensstandort im Voralpenland zurückkehren wird.
Insgesamt sind rund 45 Events in 12 Ländern geplant, die in Zusammenarbeit mit lokalen Veranstaltern oder den regionalen Bora-Handelspartnern realisiert werden. In Begleitung eines lokalen Chefkochs bringt der Truck nicht nur Produktwissen und Kulinarik, sondern auch den besonderen Lifestyle der Marke mit. So will sich Bora auf Dauer als „LoveBrand#1“ auf dem europäischen Gerätemarkt etablieren. Zur Verfestigung des Marken-Images legte der Bora-Truck bereits im vergangenen Jahr schon 22.000 Kilometer zurück, absolvierte 151 Eventtage und machte Halt in 10 Ländern.
„Truck Experience“ im Fachhandel buchen
Küchenfachhändler:innen können die „Bora Truck Experience“ exklusiv buchen, um ihre Kundschaft mit individuell gestalteten Produktvorführungen zu begeistern. Ein Bora-Koch präsentiert dazu live die Einsatzmöglichkeiten der Produktsysteme.
„Nur wer neugierig ist, Bestehendes hinterfragt und mutig neue Wege geht, schafft echten Fortschritt“, betont Willi Bruckbauer, Gründer von Bora. Es bleibt spannend, welche Tür für den Gerätehersteller im Laufe des Jahres 2025 aufgeht, wenn der Münchner Flagshipstore endgültig seine Pforten schließt.

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