GfM-Trend
Polster à la Carte und vieles mehr auf der Verbandsmesse
GfM-Trend setzt weiter auf Exklusivität. Auf der gestern beendeten Verbandsmesse in Neustadt an der Donau zeigten insgesamt 42 Aussteller den 370 Händlern ihre Ware, die in der Verbandszentrale vorbeischauten. Die
GfM-Trend setzt weiter auf Exklusivität. Auf der gestern beendeten Verbandsmesse in Neustadt an der Donau zeigten insgesamt 42 Aussteller den 370 Händlern ihre Ware, die in der Verbandszentrale vorbeischauten. Die PAL-Lieferanten zeigten eigens für den Verband konzipierte Modelle, womit GfM-Trend die Differenzierung von der Großfläche also weiter konsequent betreibt. Ein echter Aufsteiger ist Wimmer. Der Wohnmöbel-Lieferant ist zwar seit drei Jahren im Sortiment, aber als PAL-Lieferant hatte Inhaber Gerhard Wimmer nun besonders gut zu tun. "Mit dem Programm 'Acerro' ist dem Unternehmen ein echter Treffer gelungen", meinte GfM-Trend-Einkaufs- und Marketingleiter Dirk Bachmann. Ebenfalls neu in den PAL-Bereich kam Restyl dazu.
Das Highlight der Messe war aber das Flächenkonzept "Topline à la Carte". Dabei handelt es sich um sechs verschiedene Polstermodelle – von verschiedenen Lieferanten. Die niederländische Designerin Sandra Baan brachte die Polster mit den Teppichen von Carpet your Life zusammen und zauberte eine Fläche aus einem Guss. Das emotionale Visual Merchandising von "Topline à la Carte" ist für einige Händler sicher ungewohnt. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Zurückhaltend sind die Händler auch im Bereich der Massivholzmöbel. Bisher haben etwa 20 Händler das "La Natura"-Konzept in Gänze umgesetzt. Hier leistet der Verband weiter Überzeugungsarbeit. Habufa zeigte deshalb Modelle, die im Handel eine gute Umschlaggeschwindigkeit erreichen können. Und mit den großzügigen Massivholztischen von Nouvion kann der Händler in seiner Ausstellung Begehrlichkeiten wecken.
Die wichtigsten Neuigkeiten aus dem Verband: Auf dem traditionellen Sommerfest erhielt die Familie Möcking aus Kamen die Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft. Und der Preis für den besten Aussteller ging an Wössner. Am ersten Dezemberwochenende findet die Küchenmesse des Verbands statt. Wann GfM-Trend im nächsten Jahr aufs Messeparkett bittet, steht aufgrund der Verschiebungen der Hasumessen Süd und Oberfranken noch nicht fest. Wohlmöglich tauschen die Jahreshauptversammlung und die Verbandsmesse die Plätze.
Einen schmerzlichen personellen Abgang muss der Verband zum Jahreswechsel hinnehmen. Zentraleinkäufer Oliver Borchers wechselt dann nach Neufahrn zum MZE. Dort wird er die Nachfolge von Einkaufsleiter Josef Kozlowski antreten. Der aktuelle Erfolg lindert den Abschiedsschmerz aber ein wenig. Joachim Herrmann gab bis Ende April des laufenden Jahres ein Umsatzplus von 5,2 Prozent zu Protokoll.

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