Ostermann bekommt Zustimmung von Politikern für sein Duisburg-Projekt.

Ostermann

Politiker pro Standort Duisburg

Politiker aller Gremien und aller Fraktionen haben während einer Sitzung der Bezirksvertretungen Meiderich und Hamborn (Duisburg) einstimmig die Ostermann-Planung für das Zeus-Gelände begrüßt, so die Internetplattform "www.derwesten.de". Danach möchte das Begros-Mitglied dort, auf einer fast 12 Hektar großen Industriebrache an der A59, drei Vertriebsschienen - nämlich ein konventionelles Einrichtungshaus, einen Mitnahmemarkt sowie einen Küchenfachmarkt - errichten. 100 Mio Euro wolle Ostermann in den 50.000 qm VK-Fläche großen Komplex investieren. Die Bedenken der Bürger, die sich insbesondere um die Erreichbarkeit per Fahrrad und um die Fachsortimente drehten, konnte Ostermann offenbar schnell aus dem Weg Räumen. Mehr als zehn Prozent der Fläche, höchstens aber je 2.500 qm pro Haus, werden nur mit Nicht-Möbel-Produkten belegt sein. Die Politiker hingegen interessierten sich mehr für die Verkehrsbelastung. Rolf Ostermann gab an, dass er an guten Geschäftstagen mit 5.000 Fahrzeugen rechne, allerdings hauptsächlich samstags, also eher zu Zeiten, wenn es wenig Berufs- und LKW-Verkehr gebe. SPD-Ratsherr Herbert Eickmanns wies darauf hin, dass die Verkehrbelastungen anderer Projekte im Norden der Stadt, wie die Ikea-Erweiterung, die Ansiedlung von Bauhaus oder ein geplantes FOC mitberücksichtigt werden müsse.

Auch Höffner will in Duisburg neu bauen, stößt allerdings im Moment noch auf Weiderstände, weil das Gelände zum Teil auf dem Areal liegt, auf dem vor einem Jahr das Unglück der Love Parade stattfand.

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