Ikea-Deutschlandchef Peter Betzel im Interview.

Ikea Deutschland-Chef

Peter Betzel im Exklusiv-Interview

Mit dem Luv Center in Lübeck und der ersten City-Filiale in Hamburg-Altona eröffnete Ikea zwei neue Konzepte, die nicht nur die Strategie der Schweden, sondern auch die gesamte Branche nachhaltig verändern könnten. Die "möbel kultur" sprach mit Deutschland-Chef Peter Betzel über erste Erfahrungen, die Zukunftspläne in Sachen Heimeinrichtung und E-Commerce.

Die Schweden rechnen auf allen Kanälen mit Wachstum. "Wir wollen dazu beitragen, dass Heimeinrichtung als solches einen noch größeren Stellenwert bekommt, weil wir glauben, dass das Zuhause der wichtigste Platz für jeden Menschen ist. Da wir nicht von steigenden Einkommen ausgehen, steht der Bereich immer in Konkurrenz zu anderen Bedürfnissen wie Smartphones, Flachbildschirme oder Autos", so Peter Betzel. Auf die Frage, wie Ikea den Stellenwert des Einrichtens erhöhen will, antwortet er: "Für alle in der Branche sollte der Maßstab gelten, dass wir den Menschen ein besseres Leben zu Hause bescheren wollen. Wir haben deshalb viele Endverbraucher, und zwar nicht nur Ikea-Kunden, in ihren Wohnungen besucht, und dort festgestellt, dass überall noch ein Riesenbedarf an Heimeinrichtung besteht. Zudem wollen wir uns vom bestehenden Kuchen einen größeren Teil abschneiden. Das heißt konkret, dass Ikea in den nächsten fünf bis zehn Jahren hierzulande einen Marktanteil von 25 Prozent anstrebt."

Betzel glaubt, dass hierzulande inzwischen Platz für insgesamt 70 Filialen ist. Bezogen auf die Onlineumsätze will Ikea kraftvoll wachsen, aber dennoch gelassen bleiben.

Das leidenschaftliche Bekenntnis für die stationären Filialen des Ikea-Deutschlandchefs lesen Sie in der Juli-Ausgabe der "möbel kultur", die am 25. Juli erscheint. Als Service für unsere Leser können Sie das spannende Interview schon heute als PDF unter vertrieb@holzmann.de anfordern.

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