Möbel Mahler
Palast-Debatte verloren
Der Möbel-Unternehmer Gerhard Mahler muss seine Pläne bezüglich des Palastes im Siebenlehner Gewerbegebiet streichen. Laut "SZ-Online" habe das Regierungspräsidium Chemnitz dem umstrittenen Bau des Union-Mitglieds eine Absage erteilt. Und zwar
Der Möbel-Unternehmer Gerhard Mahler muss seine Pläne bezüglich des Palastes im Siebenlehner Gewerbegebiet streichen. Laut "SZ-Online" habe das Regierungspräsidium Chemnitz dem umstrittenen Bau des Union-Mitglieds eine Absage erteilt. Und zwar wegen "raumordnerischer Gründe", eine Ausnahme vom Landesentwicklungsplan sei ebenfalls nicht möglich. Vor einigen Wochen sprach sich bereits der Freiberger Gewerbeverein gegen das Mahler-Vorhaben aus, da ein Möbelhaus in der geplanten Größe die Kaufkraft der Kunden in der Siebenlehner Innenstadt bedrohe. Jetzt schloss sich das Regierungspräsidium der Auffassung zahlreicher Kommunen und Wirtschaftsverbände an.
Am geplanten Standort befinden sich zurzeit ein leerstehender Baumarkt und ein Möbelmarkt, der im Herbst schließen will. Nach Angaben von "SZ-Online" stellte Mahler die Behörden vor die Wahl: Erweiterung oder Aufgabe des Standortes. Er wollte nach eigenen Angaben mehr als 30 Mio. Euro investieren und damit 500 Arbeitsplätze schaffen. Doch nach der Entscheidung des Regierungspräsidiums kann Mahler nur noch im Rahmen des vorliegenden Bebauungsplans agieren.

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