Wilfried Finke möchte gerne seinen Stammsitz in Paderborn zum Möbelkompetenzzentrum machen.

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Paderborn stimmt für Erweiterung

Finke kann seinen Standort am Stammsitz Paderborn nach dem willen der heimischen Politik weiter ausbauen. Wie die "Neue Westfälische" berichtet, hat der Bauausschuss der Stadt gestern den Vorentwurf des Konzeptes "Einzelhandelsstandort Paderborner Straße" in die zweite Stufe des Bebauungsplanverfahrens geschickt. Finke will in den Standort 25 Mio. Euro investieren für einen Möbelfachmakt "Carré" sowie einen Discounter "Preis-Rebell" mit jeweils knapp 10.000 qm Fläche. Die technische Beigeordnete Claudia Warnecke betonte, dass die Neubauten der Verbesserung der Wettbwerbssituation des Unternehmens, aber auch des Oberzentrums Paderborn diene. Das Projekt füge sich in das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt ein, und das diene nicht dazu, Stillstand zu erzeugen. Die Nachbargemeinde Elsen sieht das anders. Im Bezirksausschuss wurde der Planentwurf abgelehnt.

Ein vorheriges Gutachten von Junker und Kruse hatte die Veträglichkeit für das Umland geprüft. Es lege je Fachmarkt ein maximales Umsatzvolum von 14 bis 16 Mio. Euro zugrunde. Damit seien die Auswirkungen auf Randsortimente der Innenstadt Paderborn gering und für die benachbarten Stadtteilzentren Elsen und Schloß Neuhaus sogar "nicht nachweisbar". Gegner befürchten aber, das den Geschäften in Elsen und Schloß Neuhaus die Butter vom Brot genommen werde. Das letzte Wort zu dem Neubauvorhaben ist also noch nicht gesprochen.

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