Praktiker

Osteuropa drückt das Konzernergebnis 2009

Die internationale Wirtschaftslage drückt bei Praktiker aufs Gemüt: Die Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2009 einen Netto-Konzernumsatz von rund 3,7 Mrd. Euro erzielt.

Die internationale Wirtschaftslage drückt bei Praktiker aufs Gemüt: Die Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2009 einen Netto-Konzernumsatz von rund 3,7 Mrd. Euro erzielt. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 6,2 Prozent (währungsbereinigt 3,3 Prozent) lag im Rahmen der Erwartungen des Managements, wie aus einer aktuellen Presseerklärung hervorgeht.
Beeinträchtigt wurde die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2009 von einem erheblichen Rückgang der Nachfrage in fast allen Ländern des internationalen Portfolios, vor allem aber im krisengeschüttelten Osteuropa. So sanken die im internationalen Geschäft generierten Umsatzerlöse um 15,6 Prozent auf rund 1,05 Mrd. Euro. In lokaler Währung gerechnet, ging der Auslandsumsatz um 6,7 Prozent zurück. Die umfangreichen Abwertungen der Währungen Osteuropas führten zu Umsatzeinbußen in Höhe von 8,9 Prozentpunkten.
In Deutschland hingegen erwies sich das Geschäft als vergleichsweise stabil. Hier wurde ein Umsatzvolumen von insgesamt rund 2,62 Mrd. Euro erreicht, das damit nur geringfügig unter Vorjahresniveau lag.
Die beiden Marken Praktiker und Max Bahr wiesen ein Minus von 1,8 bzw. 1,7 Prozent aus. Im vierten Quartal erweiterte sich das Filialnetz von Max Bahr in Deutschland um einen Markt auf 77 Standorte. Praktiker hat zwei neue Filialen eröffnet und vier geschlossen. Insgesamt bestand das Marktportfolio der Vertriebslinien Praktiker und Extra Bau+Hobby zum 31. Dezember 2009 aus 258 Standorten. Im Ausland (104 Märkte) wurde im vierten Quartal ein erster Standort in Albanien eröffnet.
Die endgültigen Umsatzzahlen und den vollständigen Jahresabschluss gibt der Praktiker Konzern am 26. März 2010 bekannt.