Nolte Germersheim

Organisiert sich neu – allerdings ohne Ralf Jourdan

Bei der Nolte Gruppe in Germersheim wird umgekrempelt: Zum 1. April gibt es eine neue Organisationsstruktur. Die grundlegende Veränderung besteht darin, dass die wichtigsten Konzernunternehmen künftig in den vier Divisionen

Bei der Nolte Gruppe in Germersheim wird umgekrempelt: Zum 1. April gibt es eine neue Organisationsstruktur. Die grundlegende Veränderung besteht darin, dass die wichtigsten Konzernunternehmen künftig in den vier Divisionen Küchen (Nolte Küchen, Express Küchen), Möbel (Nolte Möbel), Zerlegte Möbel (CS Schmal, Express Möbel) sowie Holzwerkstoffe (Nolte Holzwerkstoffe, Nolte Möbelteile, Drum) gebündelt werden sollen. "Die Effizienz der Abläufe und Prozesse wird durch die neue Organisationsform wesentlich gefördert, die Schlagkraft der Nolte Gruppe insgesamt durch die noch bessere Verzahnung zwischen den Divisionen und der strategisch führenden Holding (Nolte SE) weiter erhöht", so der Hauptgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender Georg Nolte.
Entsprechend wird nun auch die Vorstandsstruktur angepasst – und von einem auf vier Mitglieder erweitert. Der neue Konzernvorstand setzt sich folgendermaßen zusammen: Manfred Wippermann (Vorstandssprecher/Zentralfunktionen), Sabrina Jüptner (Zerlegte Möbel), Andreas Kuipers (Küchen) sowie Ralf Stadler (Möbel, Holzwerkstoffe). Alle Vorstandspositionen konnten intern, also mit Geschäftsführern aus den Nolte Gesellschaften besetzt werden.
"In der Betreuung unserer Kunden ändert sich nichts", versichert der neue Vorstandssprecher Manfred Wippermann. Die operativen Konzerngesellschaften sollen weiterhin eigenständig in ihren Märkten agieren. Die Vertriebsgeschäftsführungen liegen wie bisher bei Andreas Kuipers (Nolte Küchen), Christian-Lutz Neubert (CS Schmal, Express Möbel), Ralf Stadler (Holzwerkstoffe), Steffen Urbschat (Nolte Möbel), Eckhard Wefing (Express Küchen) und Markus Hanst (Drum).
Der bisherige alleinige Vorstand Ralf Jourdan sieht dort allerdings keinen Platz mehr für sich. Er wird zum 31. März "in gutem gegenseitigen Einvernehmen" aus dem Unternehmen ausscheiden. Gesellschafter und Aufsichtsrat bedanken sich für sein fünfjähriges, engagiertes Wirken für die Nolte Gruppe und wünschen ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute.