Ein Umsatzplus in Höhe von 4,3 Prozent erzielte der Möbelhandel bis Ende November.

BBE-Möbel-Index

Ordentliches Plus bis Ende November

Der November hat sich im Möbelhandel noch einmal stark über dem Vorjahresmonat entwickelt. Aufgelaufen ergab der BBE-Möbel-Index insgesamt ein Plus von 4,3 Prozent. Wie gewohnt konnten die Küchen, mit + 6,0 Prozent, sogar noch besser abschneiden. Und zum ersten Mal in diesem Jahr können auch die Discounter ein positives Ergebnis vorweisen (+0,4%). Vor allem zum Ende des Monats stiegen die Frequenzen, bei gleichbleibend hohen Konversionsraten und Ausgabebereitschaften. Nun kann nur noch der Lockdown (seit 16. Dezember) dem Möbelhandel einen Strich durch die Rechnung machen. Denn nicht nur das Weihnachtsgeschäft wurde abrupt gestoppt. Auch die für den Einrichtungsfachhandel so wichtige, umsatzstarke Zeit „zwischen den Jahren“ wird es 2020 nicht geben. Gleichwohl kann die gesamte Branche froh sein, so gut durch dieses schwierige Jahr 2020 gekommen zu sein.

Die Daten des BBE-Möbel-Index beruhen im Wesentlichen auf den Zahlen aus dem „Chefplan Online“ (CPO). Allein hier kann die BBE Handelsberatung München auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant Möbel und MZE, vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt. Der BBE-Möbel-Index wird jeden Monat gemeinsam und exklusiv von der BBE Handelsberatung München und der „möbel kultur“ veröffentlicht.

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