Electrolux

Operativer Gewinn um 29 Prozent gestiegen

Im dritten Quartal 2014 konnte Electrolux seinen operativen Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um 29 Prozent auf 1,4 Mrd. SEK (ca. 152,2 Mio. Euro) steigern. Wichtiger Grund für die Besserung

Im dritten Quartal 2014 konnte Electrolux seinen operativen Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um 29 Prozent auf 1,4 Mrd. SEK (ca. 152,2 Mio. Euro) steigern. Wichtiger Grund für die Besserung ist laut des Konzerns unter anderem die positive Unternehmensentwicklung in Europa. Sie wurde durch den Fokus auf Kosteneinsparungen, Effizienzsteigerungen in der Produktion und Produktportfolio-Management erzielt. So konnte die operative Marge in Europa um 5,5 Prozent erhöht werden.
In Lateinamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum sorgten die schwierige Wirtschaftssituation und die schwache Nachfrage in einigen Ländern für Herausforderungen. Während in Brasilien nach dem sehr schlechten Frühling und Sommer wieder mehr gekauft wurde, ging es in anderen Ländern Lateinamerikas weiter bergab. Auch die Märkte in Australien und China entwickelten sich negativ. Trotzdem konnte Electrolux in diesen Regionen ein stabiles Ergebnis realisieren.
In den USA geht Electrolux von einem Marktwachstum von vier Prozent aus. Um seine dortige Präsenz auszubauen, kaufte der Konzern im September die Hausgerätesparte von General Electric. "Diese Akquisition ist ein wichtiger strategischer Schritt für uns und wird unsere Wettbewerbsfähigkeit als ein globaler Hersteller von Hausgeräten weiter stärken. Ich gehe davon aus, dass die Übernahme im Laufe des kommenden Jahres abgeschlossen sein wird", so CEO Keith McLoughlin (Foto).