Mercuri-Studie

Online-Shopping bei Möbeln kaum gefragt

Auch wenn e-commerce in aller Munde ist – für beratungsintensive Produkte wie Möbel bestehen weiterhin geringe Nachfragepotenziale bei Verbrauchern. Dies hat die Studie der Münchener Unternehmensberatung Mercuri mit aktuellen Zahlen

Auch wenn e-commerce in aller Munde ist – für beratungsintensive Produkte wie Möbel bestehen weiterhin geringe Nachfragepotenziale bei Verbrauchern. Dies hat die Studie der Münchener Unternehmensberatung Mercuri mit aktuellen Zahlen belegt.
Zugrunde liegt eine repräsentative Umfrage bei über 800 Internet-Usern, von denen jeder zweite bereits im Internet einkauft hatte. Wobei die Studie ergab, dass das Online-Geschäft lediglich in spezifischen Branchen nennenswerte Absatzchancen verspricht. Denn während beispielsweise die Nachfrage nach Büchern, CDs oder Computerbedarf via Internet weiter wachsen wird, lehnt jeder zweite User den Online-Kauf von hochpreisigen und beratungsintensiven Artikeln ab. Im Ranking der Waren, die auf keinen Fall via Internet gekauft würden, stehen an erster Stelle Autos (65 Prozent) und bereits an zweiter Position Möbel (58 Prozent). Hauptgründe sind der fehlende Kontakt zur Ware, fehlendes Einkaufserlebnis, Sicherheitsbedenken beim Zahlungsverkehr und Datenschutz sowie mangelnde Beratung. Im Umkehrschluss ließe sich allerdings aus der Studie entnehmen, dass immerhin 42 Prozent der Befragten keine Vorbehalte gegenüber dem Online-Shopping bei Möbeln haben.