Poggenpohl
Offensive in China
Mit einem neuen Showroom im Nobelviertel von Beijing (Peking) erhofft sich Poggenpohl, von dem aktuellen Bauboom in China zu profitieren. Immerhin sei die deutsche Küchenmarke dort bereits hinlänglich bekannt und
Mit einem neuen Showroom im Nobelviertel von Beijing (Peking) erhofft sich Poggenpohl, von dem aktuellen Bauboom in China zu profitieren. Immerhin sei die deutsche Küchenmarke dort bereits hinlänglich bekannt und biete entsprechend Anreize für den Verkauf von Luxus-Appartements, wie sie von der wachsenden Oberschicht gefragt sind. So zitierte heute die "Neue Westfälische" das Motiv für die China-Offensive. Vorrangig an Architekten und Projektentwickler gerichtet, sei der neue Showroom in Beijing einer der teuersten, den Poggenpohl bisher eingerichtet hat. Passend zum Umfeld am "Orientiel Plaza", wo sich bereits Shopping-Malls von "atemberaubender Eleganz" niedergelassen hätten. Hier geht Poggenpohl davon aus, dass der Bauboom mindestens bis zu den olympischen Spielen in 2008 anhalten wird. Der Einstieg ins China-Geschäft erfolgt weiterhin durch eine Niederlassung in Hongkong sowie zwei Büros in Shanghai und Beijing.
Schon jetzt erzielt Poggenpohl 14 Prozent seines Umsatzes (ca. 90 Mio. Euro) in Asien. Daneben sorgt der Export in insgesamt 60 Länder (vor allem USA, zunehmend auch Schweiz, Spanien und England) für einen rasanten Anstieg der Auftragseingänge, sodass Poggenpohl trotz der Probleme im Inland mit einem Plus von 9 Prozent in diesem Jahr rechnet. Sogar über befristete Neueinstellungen denken die Herforder nach.

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