Österreicher rechnen mit stabiler Marktentwicklung

Mit verhaltenem Optimismus sehen die Österreicher der diesjährigen Marktentwicklung entgegen. Zumindest haben sich die Auftragsbestände gut entwickelt und entspricht die Umsatzsituation im ersten Quartal 2006 in etwa dem Niveau des

Mit verhaltenem Optimismus sehen die Österreicher der diesjährigen Marktentwicklung entgegen. Zumindest haben sich die Auftragsbestände gut entwickelt und entspricht die Umsatzsituation im ersten Quartal 2006 in etwa dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Laut den vorläufigen Zahlen der Statistik Austria konnte die Produktion der österreichischen Möbelindustrie bis Ende des 3. Quartals 2005 um 5,7 Prozent auf 1,89 Mrd. Euro zulegen. Nur Küchenmöbel verzeichneten ein Minus von 3,9 Prozent.
Rückläufig im Jahr 2005 waren zudem sowohl die Import- als auch die Exportentwicklung. Der Wert der ins Ausland verkauften Möbel sank um 6 Prozent auf 1,19 Mrd. Euro, innerhalb der "EU24" sogar um 9,3 Prozent auf 79 Mio. Euro. Aus dem Rahmen fiel Asien, wohin der Export um 15,5 Prozent gesteigert werden konnte. Im Vergleich dazu stiegen die Importe aus dem asiatischen Raum um 24,9 Prozent, bei einem Wert von 29 Mio. Euro. Der Gesamtwert der Importe betrug 1,14 Mrd. Euro (-4,7 %). Als Hauptimporteur hat dabei Deutschland 1,9 Prozent am Umsatzvolumen (565 Mio. Euro) verloren.
Wie die neuesten Kreationen der Österreicher aussehen, zeigt ab morgen die größte heimische Messe "Wohnen & Interieur" in Wien (11. bis 19. März). Dabei sind zum Beispiel der Küchenhersteller Ewe mit der neuen Designlinie "ewepure" und der Hochglanzküche "Lucca" sowie FM Küchen mit den Linien "Arcata", "Vintera" und "Noce" (beide sind inzwischen Nobia-Töchter). Das Unternehmen Joka stellt "Flexinetmatratzen und das erweiterte "Joka System 90" vor, während Team 7 mit der zukunftsweisenden Stuhl-/Tischkombination "Girado" von Designer Martin Ballendat und einem mit Sony entwickelten Mediencenter präsent ist.