Herbstgutachten
Ökonomen erwarten Wachstum von 1,8 Prozent für dieses und kommendes Jahr
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten in ihrem Herbstgutachten einen verhaltenen Aufschwung in Deutschland. Sowohl für das kommende als auch für das laufende Jahr sagen sie ein Wachstum von 1,8 Prozent voraus.
Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten in ihrem Herbstgutachten einen verhaltenen Aufschwung in Deutschland. Sowohl für das kommende als auch für das laufende Jahr sagen sie ein Wachstum von 1,8 Prozent voraus. Der Anstieg des Bruttoinlandproduktes werde vor allem durch den privaten Konsum getragen. Dieser werde maßgeblich durch die hohe Beschäftigung und die, auch durch den niedrigen Ölpreis, kräftig steigenden Reallöhne befördert.
Als Risiko wird die Wirtschaftslage in China bezeichnet, da sich dort das Wachstum deutlich verlangsamt habe. Dies könnte vor allem die Automobilindustrie treffen.
Eine gute Zukunft sehen die Institute dagegen für den deutschen Arbeitsmarkt. erwarten im Jahresdurchschnitt etwa 43,19 Millionen Beschäftigte. Im laufenden Jahr sollen es 42,9 Millionen sein. Aufgrund der Flüchtlingssituation werde es aber voraussichtlich gleichzeitig mehr Arbeitslose geben. Die Arbeitslosenquote könnte auf 6,5 Prozent steigen.

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