Alno

Nochmals klare Worte von Max Müller

Auch im Interview mit der "Schwäbischen Zietung" stand der neue Alno-Chef Max Müller gestern nochmals Rede und Antwort. Neben der wiederholten Bestätigung, den Standort Pfullendorf durch Rückverlegung der Zentrale und der Ausstellung (parallel zu Enger) zu stärken, gab er noch einige weitere Statements zur Lage des Konzerns. Auf die Frage nach dem Alno-Werksgelände antwortete Müller, dass der Grundstücksverkauf gestoppt sei und dass auch die anderen drei Werke weiterhin im Konzern bleiben: "Wir behalten alle vier Standorte und alle vier Marken. Das ist ein Nachteil, aber man kann es auch so wenden, dass es ein Vorteil ist. Da haben wir noch Hausaufgaben zu erledigen. Die beste Marke, die wir haben, ist Alno. Die verschwindet ganz sicher nicht." Dazu würde er auch selbst noch mehr Kapital einbringen. Der noch ausstehende Geschäftsbericht für 2010 soll in den nächsten beiden Wochen kommen.

Allgemein gelte es jedoch, ersteinmal "Ruhe ins Haus" zu bringen, um auf stabiler Basis Gas zu geben. "Ich habe 15 Millionen Euro in den Alno-Konzern investiert. Wenn ich nicht so viel Geld investiert hätte, hätte ich den Vorsitz vermutlich nicht übernommen", betonte Müller nochmals nachdrücklich den Willen, den Konzern wieder auf die Beine zu stellen. Auch wenn sich Müller keine Illusionen macht: "Ich habe keine Zweifel, dass wir über die Runden kommen, aber das wird ein Kraftakt." Und zu den eigenen persönlichen Perspektiven stellte der 64-Jährige in Aussicht: "In zwei Jahren sollte die Sache laufen, dann wechsle ich in den Aufsichtsrat, so wie es nach der Kapitalerhöhung vorgesehen war."

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