Gorenje
Noch schwarze Zahlen
Trotz drastischer Umsatzeinbrüche insbesondere in den osteuopäischen Märkten habe Gorenje im letzten Jahr noch einen Gewinn erwirtschaften können. Dieser beläuft sich allerdings nur auf 11 Mio. Euro nach Steuern. Der
Trotz drastischer Umsatzeinbrüche insbesondere in den osteuopäischen Märkten habe Gorenje im letzten Jahr noch einen Gewinn erwirtschaften können. Dieser beläuft sich allerdings nur auf 11 Mio. Euro nach Steuern. Der Umsatz 2008 im Gesamtkonzern (der außer durch Hausgeräte auch durch Immobilien, Stromhandel, Küchenmöbel, Badeinrichtungen, Tourismus etc. erwirtschaftet wird) wurde nicht genannt, soll aber noch einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr ausweisen. Immerhin fällt ih diesen Zeitraum auch die Übernahme der Atag-Gruppe. 2007 lag der Umsatz bei 1,293 Mrd. Euro.
Dennoch täuscht das Bild nicht darüber hinweg, dass die Weltwirtschaftskrise auch den slowenischen Konzern massiv betrifft. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Gorenje 500 Arbeitsplätze (von insgesamt 11.456 Mitarbeitern) streichen und Staatshilfe in Anspruch nehmen wolle. Der Geräteabsatz in Stückzahlen sei um fast 10 Prozent gesunken.
Überdurchschnittlich gut habe sich Gorenje dagegen in Deutschland entwickelt. Vor allem Standgeräte konnten zweistellig zulegen. Einbaugeräte hätten einen leichten Zuwachs gebracht, berichtet Thomas Wittling, Direktor Marketing und Vertrieb. Die deutsche Vertriebsgesellschaft schloss demnach mit einem "stabilen Betriebsergebnis" ab.

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