Jörg Deisel hat das Vergleichsangebot bislang nicht angenommen.

Alno

Noch keine Klärung im Fall Jörg Deisel

Der Rechtsstreit zwischen Jörg Deisel, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Alno AG, und seinem Ex-Arbeitgeber zieht sich noch drei weitere Wochen hin. Das berichtet der "Südkurier" in seiner heutigen Ausgabe. Der Grund: Den Parteien wird eine weitere Bedenkzeit zum Vergleichsangebot des ersten Verhandlungstages am 22. Dezember 2011 angeboten. Deisel hatte gegen seine fristlose Kündigung geklagt. Er forderte deren Rücknahme und die Zahlung von noch offenen Gehältern inklusive Boni. Das Vergleichsangebot sieht vor, die fristlose Kündigung zurückzunehmen und dem Kläger sein Gehalt bis zum Ablauf seines Vertrages am 30. September 2011 auszuzahlen. Deisel fordert dagegen eine Abfindung von rund 1,5 Mio. Euro. Er hatte im Oktober 2011 noch einen vom damaligen Aufsichtsrat angebotenen Fünf-Jahres-Vertrag unterzeichnet, der durch die Annahme des Vergleichsangebots unwirksam werden würde.

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