RWK/Kuhlmann Küchen

Noch einige Optionen offen

Die Produktion wird RWK Einbauküchen voraussichtlich am 18.8., nach Ende der Betriebsferien, wieder aufnehmen. Dies bestätigte heute Insolvenzverwalter Hans-Peter Burghardt gegenüber moebelkultur.de, nachdem am 28. Juli die Zahlungsunfähigkeit amtlich wurde.

Die Produktion wird RWK Einbauküchen voraussichtlich am 18.8., nach Ende der Betriebsferien, wieder aufnehmen. Dies bestätigte heute Insolvenzverwalter Hans-Peter Burghardt gegenüber moebelkultur.de, nachdem am 28. Juli die Zahlungsunfähigkeit amtlich wurde. Auch wenn er die Gespräche mit den Gläubigern noch abwarten will, ist er sich sicher, dass es erst einmal übernächste Woche bei RWK weitergeht. Immerhin gebe es noch genug Aufträge, die abzuarbeiten sind. Nur wenige Stornos sprechen außerdem für die Treue der meisten Kunden im Handel.
Der chinesische Investor ist weiterhin im Rennen, so Burghardt, wenn auch nicht mehr ein ganz so "heißer Kandidat". Mittlerweile gebe es aber noch zwei bis drei weitere Optionen. Auf jeden Fall gehe es den Chinesen, die zum RWK-Kundenstamm zählen, um eine Weiterführung des Betriebs in Enger und nicht nur um eine Lizenz-Übernahme oder verlängerte Werkbank. Mit den vorhandenen Kunden, vor allem auch in der Schweiz und in Großbritannien, würde sich die Auslastung enorm verbessern. Man sollte zumindest nicht zu früh die Flinte ins Korn werfen, denn auch für andere Mittelständler habe es durchaus schon einen erfreulichen Neustart gegeben. Paradebeispiel sei Nieburg Küchen, bei denen es mit Burghardts Hilfe ein positives Revival gab.
Am 14. August ist Gläubigerausschuss-Sitzung, dann weiß man mehr.