Lockdown im Küchenhandel

Noch alles „im Lot“

Auch wenn sich der zweite harte Corona-Lockdown sicher nicht positiv auf die allgemeine Stimmung niederschlägt, ist aus der Küchenbranche noch kein Klagen zu hören. Warum auch? Nach dem Auftragsboom im Herbst haben die meisten Unternehmen noch alle Hände voll zu tun.

Als Vorstandschef der MHK Group stellt beispielsweise Werner Heilos fest: „Bei unseren Partnern und vielen anderen Unternehmen im Markt ist die Pipeline noch sehr gut gefühlt, sodass die Aufträge in den letzten Wochen des Lockdowns, aber auch in den kommenden Wochen abgearbeitet werden können. Für die Hersteller wird sich damit sicherlich ein positiver Effekt ergeben, da sich die Lieferstaus langsam auflösen dürften. Mit einem Einbruch rechnen wir nicht.“

Lieferung und Montage werden ohnehin aufrechterhalten. Dennoch erinnert Heilos daran: „Im Handel wird es jetzt darum gehen, den Anschluss zu halten, beispielsweise durch Onlineberatungen. Hier sind unsere Partner mit den Erfahrungen aus dem ersten Lockdown sehr gut vorbereitet.“

Auch aus der Industrie ist zu hören, dass ein Shutdown in der Produktion noch längst nicht in Sicht ist, sondern vielerorts sogar bis in den April hinein Aufträge vorliegen.

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