XXXLutz
Nimmt Stellung zu den Vorgängen bei Rück in Oberhausen
Bei XXXL Rück geht es seit der Übernahme durch die XXXL-Gruppe im Januar 2014 turbulent zu. Vor allem der Umgang mit den Mitarbeitern sorgte immer wieder für große Kritik. Nachdem
Bei XXXL Rück geht es seit der Übernahme durch die XXXL-Gruppe im Januar 2014 turbulent zu. Vor allem der Umgang mit den Mitarbeitern sorgte immer wieder für große Kritik. Nachdem die Zeitung „WAZ Oberhausen“ nun heute einen Bericht über das Möbelhaus Rück veröffentlicht hat, in dem sie von „personellen Folgen“ der andauernden Negativschlagzeilen schreibt, nimmt jetzt die XXXLutz-Gruppe Stellung.
Demnach machte Rück in Oberhausen per 1. Januar 2014 Verluste in Höhe von 3,8 Mio. Euro. „Um den Bestand des Unternehmens und der Arbeitsplätze zu retten, mussten dringend Sanierungsmaßnahmen eingeleitet werden. Dazu waren viele schmerzhafte und kostspielige Maßnahmen, darunter auch eine Reduktion des Personalstands, erforderlich“, so das Unternehmen in der Stellungnahme. Der Kritik an der gesellschaftsrechtlichen Struktur des Unternehmens werde insofern entsprochen, als zeitnah „eine völlig neue Struktur für XXXL in Deutschland aufgestellt werden wird“. Dabei soll die Zahl der Gesellschaften, sowohl als Gruppe insgesamt, als auch pro Standort, drastisch reduziert und überschaubarer werden.
Darüber hinaus sollen künftig alle Gesellschaften, die Mitarbeiter beschäftigen, mit Finanzierungsgarantien von Gesellschaften der XXXL-Gruppe ausgestattet werden. „Damit wird sichergestellt, dass die Erfüllung von Ansprüchen der Mitarbeiter von der jeweiligen finanziellen Ausstattung der Arbeitgebergesellschaft unabhängig ist“, erklärt das Unternehmen. Zudem soll vertraglich sichergestellt werden, dass eine Kündigung von internen Dienstleistungsverträgen künftig nur dann möglich ist, wenn gleichzeitig eine Garantie für alle Ansprüche der Arbeitnehmer vorgelegt wird.
Des weiteren dementierte Pressesprecher Julian Viering gegenüber moebelkultur.de den Bericht der „WAZ Oberhausen“ und erklärte, dass es keine personellen Konsequenzen gebe. Die gesamte Führungscrew sei nach wie vor an Bord.
Gleichzeitig betont die Gruppe, dass sie „in allen Bereichen über Branchendurchschnitt bezahlt“, dass sie in den vergangenen zehn Jahren über 3.500 neue Arbeitsplätze hierzulande geschaffen und im Rahmen von neun großen Firmenübernahmen den Fortbestand von mehr als 4.000 Arbeitsplätzen gesichert habe. Insgesamt beschäftigen die Österreicher hierzulande 11.000 Mitarbeiter. Weiterer Punkt: „In der XXXL-Gruppe sind 32 Betriebsratsgremien mit weit über 300 Betriebsräten aktiv.“ Inwiefern diese Erklärungen die Gemüter beruhigen, bleibt abzuwarten. Auch wenn es heißt: "Wir kennen und wertschätzen die Leistungen und den Stellenwert unserer Mitarbeiter. Wir wissen, dass sie eine wesentliche Säule unseres Erfolges sind."

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