Küchenexport

Niederlande holt wieder auf

Lange Zeit waren die Niederlande Exportmarkt Nr. 1 für die deutschen Küchenproduzenten, bis Frankreich das Land überholte. Hintergrund war einerseits der starke Einbruch in Folge der Finanzkrise 2008 und der Immobilienblase, andererseits dürfte auch Nobilia als größter deutscher Küchenhersteller die Gewichte in Richtung seines Hauptabsatzmarktes verschoben haben.

Während Frankreich nun trotz Pandemie immer noch ein Plus von 1,5 Prozent in die Außenhandelsstatistik 2020 einbrachte (mit einem Viertel Anteil am Gesamtexport, ca. 537 Mio. Euro), sind die Niederlande sogar mit 9,5 Prozent Plus weiter nach vorn gekommen (Anteil: 16,3 %, über 340 Mio. Euro). Auf Platz 3 steht weiterhin Österreich mit 3,2 Prozent Zuwachs und über 10 Prozent Anteil. Nach Belgien und Schweiz (+1,8/-1,5%) fällt UK mit einem Minus von 16,4 Prozent auf, behält aber Platz 6. Diesem folgt China mit 12,8 Prozent Plus. Die USA verbesserte sich auf Platz 9 um 6,6 Prozent, während Russland auf Rang 17 weitere 8,6 Prozent einbüßte.

Insgesamt hat der deutsche Küchenmöbelexport 2020 stagniert (-0,05%). Basis: Statistisches Bundesamt/VdDK), jeweils gemessen am Umsatz gegenüber 2019.

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