Ikea
Nichts ist unmöglich
Wie eine never-ending-Erfolgsstory: Ikea hat zum Abschluss des Geschäftsjahres und zum 25-jährigen Firmenjubiläum eine Bilanz vorgelegt, die alle Möbelkonjunktur-Schwarzseher Lügen straft. Flächenbereinigt haben die Schweden allein in Deutschland ein Umsatzplus
Wie eine never-ending-Erfolgsstory: Ikea hat zum Abschluss des Geschäftsjahres und zum 25-jährigen Firmenjubiläum eine Bilanz vorgelegt, die alle Möbelkonjunktur-Schwarzseher Lügen straft. Flächenbereinigt haben die Schweden allein in Deutschland ein Umsatzplus von acht Prozent geschrieben, mit allen 25 Häusern (also inklusive der neuen) sogar 15 Prozent plus. Aktueller Stand: 3,5 Umsatz-Milliarden Mark. Der Brett-à-porter-Gigant führt dieses Ergebnis vor allem auf zwei Umstände zurück: Erstens: Die permanente Suche nach qualizifierten, aber durchaus auch "möbelfremden" Produzenten. Ein Einkaufswagen-Hersteller kann seine Chromstäbe überaus kostengünstig auch zu einem Ikea-Exklusiv-Tisch biegen. Zweitens: Ikea hat in seiner ureigenen Produktentwicklung ein feines Gespür für kommende Trends.
Die Kommunizierung all dieser Aktivitäten obliegt einem phänomenalen Marketing-Apparat. Aus dem schnöden Prospekt-Geschäft hat Ikea sich schon vor Jahren verabschiedet – Katalog und Anzeigen in Publikumszeitschriften sind streusicher und effizient. Zum 25-jährigen haben die Schweden mit der Ankündigung von Sonderverkauf und erweiterten Öffnungszeiten das größte allgemeine Verkehrs-Chaos initiiert. Zur Freude der Mitarbeiter: Die Einnahmen vom 9. Oktober durften Sie ganz offiziell in die eigene Tasche wirtschaften. Wobei weltweit stattliche 143,6 Mio. Mark zusammenkamen. In Deutschland immerhin 3.600 Mark pro Kopf.

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