Next125 & Häfele
„LumiQ“ bringt Licht ins Verkaufsgespräch
Licht als unterschätzter Umsatztreiber: Mit „LumiQ“ präsentieren Next125 und Kooperationspartner Häfele ein neues und ganzheitliches Lichtsystem, das die Küche emotional auflädt – und sich auf Knopfdruck in Beratung und Verkauf integrieren lässt. Neben Sockel-, Griff- und Schrankbeleuchtung ergänzen Deckenfluter und digitale Lichtbänder das umfassende Programm. Besonderer Hingucker: Die Lichtszenarien “Curtain” und “Raindrops”.
Lichtplanung auf Knopfdruck
Es gibt Momente, da versetzt der Vorführeffekt auch die gewiefte Küchenbranche in Erstaunen. So geschehen, als Benny Gustävel, Produktmanager bei Schüller, beim Pressegespräch des neuen Lichtsystems „LumiQ“ auf ein Knöpfchen drückt – und eine computerbasierte Küchenplanung innerhalb der Software Carat buchstäblich an allen Fronten zum Strahlen bringt.
Ginge es nach Next125, Schüllers Premium-Marke, und Kooperationspartner Häfele, wäre das der Moment, in dem nicht nur Handelspartner:innen die Scheu vor einer aufwändigen Lichtplanung verlieren. Sondern auch Kund:innen, die im Anschluss bereitwillig in den Mehrwert von Küchen investieren – weil Licht, so direkt sicht- und fühlbar, eben eine hochgradig emotionale Komponente ist.
LumiQ: Präzise Detailarbeit
„LumiQ – Licht, das du fühlst“ heißt daher auch der Claim, den Next125 für sein neues und ganzheitliches Lichtsystem ausgerufen hat. Kein Wortspiel ohne doppelten Boden: „LumiQ“, erklärt Schüller-Geschäftsführer Markus Schüller, stehe für „Lumen“ und „IQ“, also einer intelligenten Vernetzung und Nutzung von Licht. Aber eben auch für „Q“ wie Qualität.
Das Lichtprogramm lässt sich auf buchstäblich jeder Ebene der Küchenplanung einsetzen. Neben Sockel-, Griffmulden- und Schrankbeleuchtung ist auch ein Deckenfluter vorgesehen. Eine Lichttasche innerhalb der vertikalen Griffvertiefung von Hochschränken hinterleuchtet erstmals auch hochgebaute Geräte.
Über zweieinhalb Jahre haben rund 35 Expert:innen aus dem Hause Schüller und Häfele in einer projektübergreifenden Teamarbeit an dem System gearbeitet, „mit allen Höhen und Tiefen“, gibt Markus Schüller bekannt.
Lesen Sie in der neuen Ausgabe 3/2026 von möbel kultur, welche technischen Weichen Next125/Schüller und Häfele gestellt haben, um „LumiQ” in Küchenmöbel zu integrieren und dessen Wertigkeit und Handhabung sicherzustellen.
Vorteile für den Handel
„LumiQ“ ist, so sagen es Schüller und Häfele, nicht nur angetreten, um der Marke Next125 nochmal ein Makeover in Sachen Lichtplanung zu verpassen. Sondern um das Thema Licht auch endlich gewinnbringend im Handel anzustoßen – ohne „Schwellenangst“ vor einem System, in dem die meisten Küchenplaner:innen nicht zuhause sind.
Die prägnante „Erleuchtung“ soll daher direkt im Kundengespräch vor Ort erfolgen: Über eine Schnittstelle zu bislang drei Planungsprogrammen des Handels – Carat, KPS.Max und Winner Flex – lässt sich das Lichtsystem unmittelbar auf die individuelle CAD-Planung übertragen. Binnen weniger Sekunden gewinnen Kaufinteressierte dadurch einen Eindruck ihrer zukünftigen Küche im vollen Licht-Ornat. Nur die wenigsten dürften dem ablehnend gegenüberstehen.
Auch dem Handel wird das Angebot schmackhaft gemacht. Die Montage erfolgt über ein simples Stecksystem, das Austausch und Wartung möglichst effizient und einfach zugänglich konzipiert. Zudem lässt sich das Lichtsystem durch die Gewährleistung internationaler Ökodesign-Richtlinien auch in globale Planungen integrieren.
Emotionen wecken mit LumiQ
Licht, so erklären die Kooperationspartner Next125 und Häfele einstimmig, soll in der Küche der Zukunft mehr als eine Funktion erfüllen. Vielmehr ermöglicht „LumiQ“ – ähnlich wie bisherige Konzepte von Philips Hue, aber nun eben fest verbaut im Küchenmöbel – individuelle Lichtszenarien, die sich per Fernbedienung, Sprachsteuerung oder App abrufen lassen. Erstmals kreieren digitale LED-Bänder (!) dabei auch bewegtes Licht entlang der Kücheninsel – beispielsweise mit dem Befehl „Curtain“ oder „Raindrops“, die Next125 als „Lichtsignatur“ bezeichnet. Das klappt sogar beim Einbaugeschirrspüler mit einer zweiten Spur bei aufgedoppelter Front.
Mehr-Wert erzeugen mit LumiQ
Die nächste Herausforderung für Next125 dürfte nun, nach Jahren der technologischen Vorarbeit, in Sachen Kommunikation liegen. Denn die zentrale Frage ist: Wie lässt sich Licht im Küchenhandel zum Standard machen? Gezielte Schulungen sollen dafür sorgen, dass der Handel den Vorteil in „LumiQ“ erkennt – der am Ende, neben einem ganzheitlichen Auftritt der Küche, auch darin liegen könnte, dass wieder ein größerer Teil des Kundenbudgets von den Geräten hin zum Holz abwandert.

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