Alno

Neuer Trainer für das Schlankheitsprogramm

Nicht nur bei den Prevent-Töchtern Wössner und Machalke wird derzeit rigoros „aufgeräumt“, sondern auch bei Alno. Bereits seit Anfang März hat im Konzern Mitja Hauser aus der Prevent-Gruppe die Rolle

Nicht nur bei den Prevent-Töchtern Wössner und Machalke wird derzeit rigoros „aufgeräumt“, sondern auch bei Alno. Bereits seit Anfang März hat im Konzern Mitja Hauser aus der Prevent-Gruppe die Rolle als COO nach dem Ausscheiden von Frank Wiedenmaier übernommen. Er ist aber nicht Mitglied des Vorstands, sondern berichtet in seiner Funktion direkt an ihn. Der Holzbauingenieur und gebürtige Slowene war seit 2000 innerhalb der Prevent-Gruppe an verschiedenen in- und ausländischen Standorten als Geschäftsführer für die Bereiche Produktion, Forschung und Produktentwicklung verantwortlich, war u. a. bis vor kurzem Geschäftsführer bei Machalke und Wössner. Beide Firmen haben inzwischen ihre Produktion größtenteils nach Bosnien, ins Heimatland von Prevent, verlagert und auch die Spitze wurde ausgetauscht.

Indes bestätigen sich auch die Nachrichten der Alno-Tochtergesellschaft in der Schweiz. In einer Mitteilung erklärt die AFP, als Bruno Piatti AG zurück zu alten Werten zurückkehren zu wollen. Vor allem soll (wie berichtet) neben der Trennung von Forster Schweizer Stahlküchen der Abbau von 75 Stellen die Kostenstruktur verbessern.

Für den Verkauf von Forster (75 Mitarbeiter) wird eine neue Gesellschaft gegründet. Mit dem Ziel, wieder schwarze Zahlen zu schreiben, wird der Vertrieb auf die Kundensegmente im Objekt- und Privatkundenbereich spezialisiert und durch gezieltes Produkt-Marketing unterstützt. Das Herz der neuen Organisation bildet ein sogenanntes „Brain Center“, in dem Kompetenzen in Planung, Datenverarbeitung und Kalkulation sowie Montageprozesse gebündelt werden. Durch die „Schlankheitskur“ werden nicht zuletzt Fehler der Vergangenheit korrigiert. „Rund 175 hervorragende Mitarbeitende werden dazu beitragen, dass Piatti wieder Nummer 1 im Schweizer Küchenmarkt wird.“ So heißt es hoffnungsvoll.