Die Produkt-Highlights von Haier, Hoover und Candy präsentierte auf der IFA Global Press Conference Yannick Fierling, CEO von Haier Europe.

Haier

Neuer Schwung im Küchenhandel ab 2021

„Wir wollen nicht nur in Europa, sondern bis 2022 auch in Deutschland die Nummer 1 werden.“ Mit diesen Worten hatte Thomas Wittling als CEO für Deutschland und Österreich im Mai 2029 Haiers große Offensive angekündigt. Von diesem Ziel ist der chinesische Konzern noch recht weit entfernt, aber immerhin sei Haier laut „Handelsblatt“ die am stärksten wachsende Marke im Hausgerätebereich, erklärte der Deutschlandchef am Rande der IFA Special Edition in Berlin. Und 2021 werde es dann auch im Küchenhandel konkreter und schneller vorangehen.

Ursprünglich sollte zur regulären IFA die neue Einbaugerätelinie der Marke live präsentiert und damit der Startschuss gegeben werden. Nun blieb es bei einer Preview auf der Global Press Conference. Im Mittelpunkt steht die neue „Serie 4 – die erste und einzige Einbaugeräte-Serie, die vollständig durch künstliche Intelligenz gesteuert wird“. Neben intelligenten Features kennzeichnet puristisches Design den Auftritt im Premiumsegment, das ausschließlich für den Küchenfachhandel reserviert ist. Für Verstärkung in der Marktdurchdringung soll die Kooperation mit einem Küchenmöbelhersteller sorgen.

Parallel soll die Konsolidierung im Verkauf abgeschlossen sein. Die zuvor unterschiedlichen Teams für die drei Marken Haier, Candy und Hoover wurden im Juli zu einem gemeinsamen Multibrand-Vertrieb verschmolzen. Die Vertriebskooperation mit Hama wurde wieder aufgelöst. Doch für den Küchenhandel wird derzeit ein eigenes Haier-Team aufgebaut. „Wir müssen darauf achten, dass wir auch im Verkauf die qualitativ hohen Ansprüche erfüllen“, betont dazu Wittling. Im Oktober kommen fünf neue Mitarbeiter und ein Key Accounter eigens dafür hinzu. Die beiden noch bestehenden GmbHs werden ihren Merger Mitte 2021 vollziehen, berichtete Wittling der „küchenprofi“-Redaktion. Insgesamt zählt Haier hierzulande 63 Mitarbeiter, plus 30 weitere im F&E-Zentrum in Nürnberg.

Immer mehr Geräte des Konzerns kommen nun aus Europa. Eigens dafür werden zwei neue Werke in Rumänien und Türkei errichtet, insgesamt gibt es dann fünf Standorte in Europa (inklusive der Candy-Hoover-Werke).

Mehr zu Haier und den aktuellen Geräten lesen Sie im IFA-Bericht der „möbel kultur“ 10/2020.

Diese Seite teilen