Seedyaa

Neuer DIY-Vertriebsweg

Individuelle Do-It-Yourself-Produkte in die Geschäfte zu bringen, ist das Ziel der Handelsplattform Seedyaa. Seit Anfang 2013 können Einzelhändler Produkte online ordern und auf www.seedyaa.com ihr bestehendes Sortiment mit neuen Ideen

Individuelle Do-It-Yourself-Produkte in die Geschäfte zu bringen, ist das Ziel der Handelsplattform Seedyaa. Seit Anfang 2013 können Einzelhändler Produkte online ordern und auf www.seedyaa.com ihr bestehendes Sortiment mit neuen Ideen ergänzen. Produkthersteller, Designer und Handmade-Anbieter nutzen die Plattform als neuen Vertriebsweg in den Handel.
Zielgruppe im Bereich der Händler sind vor allem die unabhängigen, meist inhabergeführten Geschäfte, die frei über ihr Sortiment und ihre
Bezugsquellen entscheiden können. Dabei sieht sich die Plattform eher als Partnerbörse, denn als klassischen Onlineshop. Auf Seedyaa präsentieren nicht nur die Hersteller ihre Produkte, sondern auch die Einzelhändler ihr Geschäft. Der Start war bisher erfolgreich: Seit Anfang 2013 hat sich die Zahl der Mitglieder und Inserate vervierfacht. Mittlerweile nutzen nach Aussage des Unternehmens über 700 Anbieter und Einzelhändler mit weit über 1.900 Inseraten den Service der Handelsplattform.
Allein im deutschsprachigen Raum gibt es laut Seedyaa bereits mehr als 380.000 individuelle Anbieter und Designer, die ihre eigene Ware selbst herstellen und dafür passende Vertriebswege suchen. Gleichzeitig müssen die bundesweit 460.000 örtlichen Einzelhandelsgeschäfte in Zeiten des wachsenden Internet-Shoppings handeln und ihren Kunden vor Ort stets Neues anbieten. Und die Endkunden suchen immer mehr nach Handgemachtem und dem eigenen Unikat. "Die Verbraucher wollen sich von der Masse abgrenzen und sind dafür auch bereit, ein wenig mehr zu zahlen", so Marcus Reisiger (46). Der Seedyaa-Gründer ist überzeugt, dass sich diese Entwicklung mittelfristig noch verstärken wird: "Die allmähliche Anpassung von Lohnniveaus in Folge der Globalisierung und die weiter steigenden Transportkosten für ein Hemd aus Bangladesch oder eine Vase aus China machen die regionale Produktion nicht nur konkurrenzfähiger, sondern vor allem erstrebenswert. Marke Eigenbau, Öko und Fair ist heute nicht mehr schmuddelig, sondern schick."