Branchenwerbung
Neue Möbel wirken Wunder
Das Auditorium war hochkarätig, von Manfred Ostermann über Hermann Gärtner (Porta) bis zu Rolf Demuth (Schieder), Matthias Wiemann (Wiemann) und Frank Eberle (Steinhoff): "Das Bündnis für Branchenkommunikation", sprich, die angedachte
Das Auditorium war hochkarätig, von Manfred Ostermann über Hermann Gärtner (Porta) bis zu Rolf Demuth (Schieder), Matthias Wiemann (Wiemann) und Frank Eberle (Steinhoff): "Das Bündnis für Branchenkommunikation", sprich, die angedachte Möbelbranchen-Kampagne, rollt an. Initiiert von Dirk-Uwe Klaas (VDM) und Günter Härtl (BVDM) präsentierte gestern die namhafte Agentur Jung von Matt, Main, auf der Kölner Möbelmesse die ersten vier TV-Spots. Mit 18-20 täglichen TV-Spots, insgesamt 4.000 Schaltungen, über ein Jahr gesendet, sollen 96 Prozent der Bevölkerung erreicht werden. Der Etat ist auf 25 Millionen Euro veranschlagt, wobei die Finanzierung, wie geplant, zu 50 Prozent von der Industrie und zu 50 Prozent vom Handel getragen werden sollen. Folgendes Finanzierungsmodell ist von Günther Böhme (VME) vorgeschlagen worden: Hersteller erhöhen ihre Nettoerlöse für in Deutschland vertriebene Produkte ab 1. April 2002 um 0,15 Prozent. Die gesondert auf der Rechnung ausgewiesen werden. Der Handel überweist den Betrag an den Hersteller, der seinerseits den doppelten Betrag bis zum 20. des Folgemonats an eine neu zu gründende und zwischen Industrie und Handel paritätisch besetzte GmbH abführt.
Zentrale Botschaft der TV-Clips: Wer nicht gern nach Hause will, braucht wohl neue Möbel. Generelle Parole der ganzen Kampagne: Neue Möbel wirken Wunder. Vorausgesetzt die Branche spielt mit.

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