MHK
Neue Meilensteine nach dem “Ganz oder gar nicht”-Prinzip
Dass die MHK angesichts der Akquisitionen im In- und Ausland 2006 als Rekordjahr bilanziert, dürfte niemand verwundern. Die konkreten Zahlen wurden gestern auf dem Berliner Gipfeltreffen offiziell: Zum Stichtag 31.
Dass die MHK angesichts der Akquisitionen im In- und Ausland 2006 als Rekordjahr bilanziert, dürfte niemand verwundern. Die konkreten Zahlen wurden gestern auf dem Berliner Gipfeltreffen offiziell: Zum Stichtag 31. Dezember gehörten 2.064 Handelspartner der "führenden europäischen Kooperation des Küchen- und Möbelhandels" an – 527 mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg der Außenumsatz um über 35 Prozent auf 2,789 Mrd. Euro.
Allein im Ausland verfügt die MHK jetzt über 709 Mitglieder. 420 davon gehen auf das Konto ehemaliger VKG-Gesellschaften, die im Mai letzten Jahres übernommen wurden. Insgesamt haben 107 eigene Akquisitionen zum Gruppenwachstum beigetragen. Während die fünf Auslandstöchter für 81,5 Prozent Plus außerhalb Deutschlands sorgten, kletterte auch der Inlandsumsatz: Mit 15,2 Prozent Plus spiegelt dieser ebenfalls einen Rekord wider. Grund dafür sind nicht zuletzt die gestiegenen Kommissionswerte. Die Häuser von Musterhaus-Küchen, Interdomus und Designo zusammen genommen, lag der Durchschnittspreis bei 9.030 Euro (Vorjahr: 8.510 Euro). Bei Reddy wurden statt 4.560 Euro in 2005 nun 4.840 Euro durchschnittlich erzielt.
Höhere Wertschöpfung und noch mehr Synergien aus der Größe der Gemeinschaft ziehen: Dies sind die Kernpunkte, um die es auch bei den neuen "Meilensteinen" geht. Angefangen bei der Umfirmierung zur "MHK Group". Die Bezeichnung "Verbundgruppe" sei laut MHK-Chef Hans Strothoff mittlerweile angestaubt und entspreche auch nicht mehr der erreichten internationalen Dimension. Neben der neuen Dachmarke "MHK Group", die in allen Vertriebsschienen auch nach außen sichtbar werden soll, liegt der Fokus auf dem einheitlichen Trding-up der rund 800 Musterhaus Küchen Fachgeschäfte. "Zu wenig Verbraucher wissen, wofür ein Musterhaus Küchen Fachgeschäft steht und dass sich dahinter eine Gruppe von über 2.000 Handelspartnern verbirgt", sieht Strothoff als Defizit und forderte die Mitglieder nach dem Prinzip "Ganz oder gar nicht" dazu auf, Qualitätsstandards wie Top-Präsentation, hohe Wiedererkennbarkeit und erstklassigen Service noch konsequenter umzusetzen. Das Trading-up richtet sich auf die einheitliche Beflaggung und Realisierung des Ladenbaukonzepts "Initiative Zukunft" ebenso wie auf das komplett überarbeitete Werbe- und Marketingpaket mit neuem Küchenmagazin, individualisierten Hochwertbeilagen sowie umfassender Rundfunk- und Printkampagne.
Öffentlichkeitswirksam sind nicht zuletzt auch die anderen Höhepunkte und News, die im Rahmen des Berliner Gipfeltreffens präsentiert wurden: von der Preis-Verleihung für die "schönsten Küchen des Jahres 2007" in Kooperation mit der Zeitschrift "Zuhause Wohnen" über die Ausweitung der Dienstleistungsmesse zur erstmals viertägigen "Living & Style" mit gezielter Einladung der Wirtschafts- und Publikumspresse am morgigen Montag bis zur Auslobung des Hans-Strothoff-Journalistenpreises, der künftig Berichte über den europäischen inhabergeführten Fachhandel mit insgesamt 50.000 Euro honoriert. Gleichzeitig ließ der MHK-Vorstandsvorsitzende durchblicken, dass auch die Expansion weiterhin eine große Rolle spielen wird – vor allem im Ausland. Nachdem jetzt rückwirkend zum 1. Januar der österreichische KWV übernommen wurde und die Integrationsprozesse anderer Gesellschaften laufen bzw. bereits abgeschlossen sind, richtet sich der Blick auf die Rest-VKGler in Frankreich.
Weitere Einzelheiten lesen Sie in der Mai-Ausgabe der "möbel kultur".

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