Energielabel

Neue Klassen für Hauben-Effizienz ab Januar

Zwar gilt das neue Energielabel für Dunstabzugshauben schon seit Beginn 2015, doch ändert sich zum 1. Januar 2016 noch einmal die Klassifizierung. Darauf weist die Initiative Hausgeräte+ hin. Reichte die

Zwar gilt das neue Energielabel für Dunstabzugshauben schon seit Beginn 2015, doch ändert sich zum 1. Januar 2016 noch einmal die Klassifizierung. Darauf weist die Initiative Hausgeräte+ hin.

Reichte die Skala 2015 noch von den Energieeffizienzklassen A für niedrigen Verbrauch bis G für hohen Verbrauch, wird künftig zwischen den Klassen A+ bis F differenziert. Besonders effiziente Geräte dürfen Hersteller sogar schon mit der Klasse A++ auszeichnen.

Aber dank immer häufiger verwendeter bürstenlosen Motoren mit Inverter-Technologie zählen Abzugsgeräte ohnehin zu den Niedrigverbrauchern, relativiert Claudia Oberascher von der Initiative die neuen Klassifizierung: „Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 30 Cent/kWh schlägt ein Gerät der Effizienzklasse A+ im Jahr gerade mal mit gut neun Euro zu Buche, ein Modell der Klasse B mit gut 20 Euro.“ Für die Berechnung wird davon ausgegangen, dass die Haube täglich eine Stunde und die Beleuchtung zwei Stunden in Betrieb sind.

Neben dem jährlichen Energieverbrauch sollten Verbraucher beim Gerätekauf auch die anderen Angaben auf dem Label berücksichtigen: Die fluiddynamische Effizienz gibt Auskunft über die Beziehung zwischen Luftförderleistung sowie Energieverbrauch. Und der Fettabscheidegrad bewertet den Prozentsatz an Fett, der aus der angesaugten Luft in den Fettfiltern der Dunstabzugshaube aufgenommen wurde. Beide Angaben werden in die Klassen A bis G eingeteilt, ebenso die Beleuchtungseffizienz. Schließlich gibt das Energielabel noch Auskunft über die Lautstärke. Der Schalleistungspegel wird bei höchster Einstellung gemessen und in Dezibel angegeben.