Küchenmesse OWL - Nobilia
Neue Geräte-Designlinie – original “Calli geprüft”
Dass Nobilia die Komplettvermarktung mit Geräte-Exklusivmarken Spaß macht, hatte Geschäftsführer Dr. Günter Scheipermeier schon zur Bilanz-Pressekonferenz im Februar bestätigt. Immerhin stellt diese ein lukratives Zusatzgeschäft dar. Nachdem die Labels Progress
Dass Nobilia die Komplettvermarktung mit Geräte-Exklusivmarken Spaß macht, hatte Geschäftsführer Dr. Günter Scheipermeier schon zur Bilanz-Pressekonferenz im Februar bestätigt. Immerhin stellt diese ein lukratives Zusatzgeschäft dar. Nachdem die Labels Progress und Leonard (Electrolux) sowie Junker (BSH) vor allem die unteren Preissegmente besetzt haben, legt der Küchenhersteller nun oben noch eins drauf: Zur gerade angelaufenen Hausmesse feiert die neue "Design Line" von Progress Premiere. "Während wir in den letzten vier Jahren ein Plus von insgesamt 25 Prozent hatten, sind wir mit Geräten nur 10 Prozent gewachsen" erklärte Geschäftsführer Dr. Oliver Streit den Hintergrund. Vor allem mit der zunehmenden Wertigkeit der Küchen (Durchschnittspreis aktuell: 5.900 Euro) soll der Geräteverkauf nun Schritt halten.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte zum heutigen Start der Hausmesse in Verl der Auftritt von Reiner Calmund ("Calli"), Ex-Manager von Bayer Leverkusen und bekannter Juror aus der Vox-Kocharena. "Dünne haben nur die falsche Küche" wirbt der TV-Gourmet demnächst als Testimonial in Prospekten und POS-Materialien. Eine solch offensive Eigen-Werbung hat es vom klassischen No name-Anbieter Nobilia noch nicht gegeben. Größere Budgets für Anzeigen z.B im "Spiegel" oder in Wohnzeitschriften sind allerdings vorerst nicht geplant.
Beim Design weisen die Progress-Einbaugeräte eine eher "schlanke Linie" auf – und beinhalten technische Features, die eine Kampfansage auf unterem Premiumniveau bedeuten. Im Prinzip seien die Modelle in etwa AEG-baugleich, aber kosten nicht den AEG-Preis, so Streit.
Der Marktanteil der Marke Progress (Electrolux), deren Vermarktung auch künftig allein Nobilia vorbehalten ist, lag zuletzt bei 3,5 Prozent. Bei 30 Prozent Anteil der Verler Küchenmöbel am deutschen Markt insgesamt ist also in jedem Fall noch Luft für den Progress-Absatz.

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