EK Servicegroup
“Networking” im großen Stil
Sortimentsübergreifendes Cross-Selling, mehr Kunden-Animation, neue Kooperationen und Unterstützung der Mitglieder im Finanz-Verbund: Diese Schwerpunkte setzte die EK Servicegroup für ihre Januar-Messe "EK Live", die von Freitag bis gestern in Bielefeld
Sortimentsübergreifendes Cross-Selling, mehr Kunden-Animation, neue Kooperationen und Unterstützung der Mitglieder im Finanz-Verbund: Diese Schwerpunkte setzte die EK Servicegroup für ihre Januar-Messe "EK Live", die von Freitag bis gestern in Bielefeld stattfand. Neben der traditionellen Musterung der Sortimente für Haus, Hobby und Mode lag das Augenmerk diesmal besonders auf konzeptionellen Leistungen. Denn genau diese seien es, die den 2.200 Händlern 2009 den Rücken gestärkt haben und den ZR-Umsatz (bei stabilen Mitgliederzahlen) um 3,4 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro wachsen ließen, so erklärte Vorstandschef Franz-Josef Hasebrink auf der Pressekonferenz.
In allen Bereichen spielt künftig noch mehr als bisher das "Netzwerken" eine entscheidende Rollle – wie brandaktuell die Kooperation mit Küche&Co unterstreicht. Während die über 80 Franchisenehmer der Otto-Tochter ab sofort an der Zentralregulierung durch die Bielefelder teilnehmen können, bieten sich aus Sicht der EK Servicegroup für die große Gruppe der Elektrohändler neue Möglichkeiten, ihre Weiße Ware durch einen professionellen Küchenauftritt auszuweiten (bislang ca. 200 Häuser). Vertriebsleiter Michael Seibt (der 2006 von Küche&Co zu EK wechselte) sieht darin eine zusätzliche Chance, die in jedem Fall Synergien im Einkauf von Küchen und Geräten bedeutet. Gleichzeitig geht er weiterhin von einer Koexistenz der eigenen 65 "Küche&Design"-Spezialisten aus, da diese ihre Unabhängigkeit dem Franchising vorziehen.
Um die Studios der Marketinggmeinschaft "Küche&Design" lokal zu unterstützen, hat der Verbund zudem ein neues modulares Ladenbau-Konzept im zeitgemäßen Look entwickelt. Unter dem Titel "StudioPlus" folgt es dem im letzten Jahr eingeführten "ElektroPlus" für Elektrohändler (bisher sechs Mal umgesetzt) und kann analog mit dem Logo "KüchenPlus" gelabelt werden. Optionale Bausteine sind: Empfang, Design-Werkstatt, Beraterplatz, Vorführküche, Lounge sowie ein "Cook-Shop" für Accessoires (schwerpunktmäßig mit Partner WMF). Pilothaus wird die Firma Neuhoff in Dortmund.[page_break]
Für den GPK-Bereich steht nun das aus Frankreich übernommene und wegen seiner Produktdifferenzierung als sehr vielversprechend eingestufte Shopkonzept "Culinarion" zur Verfügung, das eine interessante, weil kompakte und leicht umsetzbare Alternative zu "ideenreich" sei. Darüber hinaus wurde auch unter den immer stärker werdenden Handelsmarken und Systemlösungen viel für die Kunden-Animation getan und bei über 50 Thementischen umgesetzt. Ebenso gibt es weitere Verknüpfungen mit dem Otto-Konzern und soll ein Finanzverbund die Kreditklemme vermeiden sowie betriebswirtschaftliche Hilfestellung leisten. Die frisch gegründete Verbundtochter in Hongkong optimiert zudem das wichtige Importgeschäft mit Lieferanten aus Asien.
Unter dem Motto "Kräfte bündeln" stand in diesem Jahr auch das erstmals veranstaltete Gremien-Event, bei dem sich die gewählten Vertreter bereits am Vorabend der "EK Live" zum Austausch über Bilanzen und Perspektiven zusammenfanden. Prominenter Gastredner: Ex-Finanzminister Peer Steinbrück. (Weitere Informationen lesen Sie in der Februar-Ausgabe der "möbel kultur".)

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