Möbel-Index
Negativ-Trend verschärft sich
Der Negativ-Trend, der sich bereits im April einstellte, hat sich im Mai verschärft. Alle Betriebstypen entwickelten sich rückläufig. Das ergibt der aktuelle Möbel-Index der BBE Handelsberatung München und der "möbel
Der Negativ-Trend, der sich bereits im April einstellte, hat sich im Mai verschärft. Alle Betriebstypen entwickelten sich rückläufig. Das ergibt der aktuelle Möbel-Index der BBE Handelsberatung München und der "möbel kultur".
Insbesondere die Frequenzen ließen nach. Küchen verloren deutlich (-1,4 Prozent). Weniger stark war der Einbruch im Discount (-0,2 Prozent), der allerdings im April schon erhebliche Einbußen verzeichnete und in den Minus-Bereich rutschte. Aufgelaufen bis einschließlich Mai ergibt sich noch ein Gesamt-Plus in Höhe von 0,4 Prozent.
Nach Auswertung der ersten Juni-Hälfte ist zu erwarten, dass der Möbel-Index nach Ablauf des Monats ein Minus-Vorzeichen haben könnte.
Die Entwicklung in Deutschland ist allerdings noch deutlich besser als im benachbarten Ausland, wo momentan zum Teil enorme Einbrüche im Möbelhandel zu konstatieren sind. Das ändert jedoch nichts daran, dass das für den deutschen Möbelhandel so essentielle Herbst-Geschäft noch mit einem großen Fragezeichen versehen ist. [page_break] Die Daten des Möbel-Index der "möbel kultur"/BBE Handelsberatung beruhen im Wesentlichen auf den Zahlen aus dem "Chefplan Online" (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant-Möbel und MZE vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten beruht.

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