Alno
Neben Arbeitsplatzabbau auch wieder Investionen bei Wellmann
Ab 2008 werden bei Wellmann zwar weitere 140 Arbeitsplätze abgebaut, doch scheint für die verbleibenden Mitarbeiter und den Standort Enger vorerst die Zukunft gesichert. Außerdem sind bis Ende 2010 Investitionen
Ab 2008 werden bei Wellmann zwar weitere 140 Arbeitsplätze abgebaut, doch scheint für die verbleibenden Mitarbeiter und den Standort Enger vorerst die Zukunft gesichert. Außerdem sind bis Ende 2010 Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe in Software und Maschinen am Standort geplant. Dies ist jetzt dem von Geschäftsführung, Betriebsrat und IG Metall verabschiedeten Zukunftskonzept zu entnehmen.
Während für die vom Stellenabbau betroffenen Beschäftigten ein Sozialplan sowie eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft entwickelt wird, können 500 Wellmann-Mitarbeiter darauf zählen, dass sie ihren Job bis 2010 behalten. Mit der Umsetzung interner Effizienzsteigerungen kann auf die geplante Verlagerung in Konzerngesellschaften sowie auf das Outsourcing von rund 190 Mitarbeitern verzichtet werden – so heißt es ausdrücklich in der Pressemitteilung. Der Kommentar von Wellmann-Geschäftsführer Marc Hogrebe: "Wir sind froh, dass die Verhandlungen mit dem Betriebsrat und der IG Metall nun einvernehmlich zu einem positiven Abschluss gekommen sind und wir den rund 500 weiterhin beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Enger eine klare Perspektive aufzeigen können. Unter den jetzt geschaffenen Bedingungen gilt es in den kommenden Wochen und Monaten, die Strukturen und Prozesse so auszugestalten, dass sie bei der gebotenen Schlankheit maximale Schlagkraft und Effizienz entfalten können."

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