ECC Handel
Nachhaltigkeit schlägt Preis als Verkaufsargument – nur nicht bei Möbeln
Obgleich die Preissensibilität der Konsumenten stark ausgeprägt ist, scheinen sie dennoch bereit, für eine höhere Qualität beispielsweise in Form einer nachhaltigen Produktion auch einen höheren Preis zu bezahlen. Dies zeigt
Obgleich die Preissensibilität der Konsumenten stark ausgeprägt ist, scheinen sie dennoch bereit, für eine höhere Qualität beispielsweise in Form einer nachhaltigen Produktion auch einen höheren Preis zu bezahlen. Dies zeigt zumindest eine aktuelle Konsumentenbefragung des E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) in Zusammenarbeit mit der Internet-Plattform www.stayfair.de.
Ein Vergleich des Themas Nachhaltigkeit mit anderen kaufrelevanten Aspekten bestärkt die Relevanz des Themas. Lediglich die Qualität von Waren und Dienstleistungen wird von den befragten Konsumenten wichtiger eingestuft als eine nachhaltige Produktion. Marke, Gütesiegel, Nutzungskomfort und selbst der Preis werden als zweit- bzw. drittrangig angesehen. Das gilt allerdings nur in eingeschränktem Maße für Möbel, wie eine warengruppenspezifische Betrachtung zeigt. So besteht die höchste Zahlungsbereitschaft bei nachhaltig hergestellten Lebensmitteln und Textilien, die häufig entsprechend gekennzeichnet sind, während das Thema Nachhaltigkeit in den Kategorien Möbel, Gastronomie und Touristik bisher nur eine untergeordnete Rolle spielt.
Der Grund dafür könnte darin liegen, dass Nachhaltigkeit in der Möbelvermarktung noch in den Kinderschuhen steckt. Dass man mit einen grünen Image auch erfolgreich Einrichtungsgegenstände verkaufen kann, zeigt beispielsweise die Erfolgsgeschichte von Biomöbel Genske in Köln. Somit ist in der Nachhaltigkeits-Marktlücke in Sachen Möbel noch viel Platz…

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