Das "Integral IG 95Pro" gehört zum Portfolio von O+F, das neben Kochfeldern auch Dunstabzugshauben, Foodcenter und Weinkühlschränke umfasst.

O+F Systems GmbH

Nachfolge-Unternehmen startet mit neuem Geschäftsmodell

Neustart nach der Insolvenz im Dezember 2021 und der Eröffnung des Insolvenzverfahrens im März: O+F Systems GmbH heißt das Nachfolge-Unternehmen von O+F A-Line. Mit der Gruppe des Deutschen Mittelstands Management GmbH als neuem Eigentümer und Investor geht es jetzt weiter. „Insolvenzverwalter Dr. Jan Janßen ist es erfolgreich gelungen, den Geschäftsbetrieb der O+F A-Line GmbH im Rahmen einer übertragenden Sanierung zu veräußern“, heißt es heute in einer Pressemitteilung und weiter: „Mit frischem Kapital und einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell geht jetzt die neue Gesellschaft O+F Systems GmbH in den Markt – als handlungsfähiger und innovativer Lieferant, verlässlicher Kunde sowie stabiler Arbeitgeber.“ Design als integraler Bestandteil einer einzigartigen Kollektion von Hausgeräten – so laute der Anspruch, den Zubehörlieferant O+F an sich und seine hochwertigen Erzeugnisse stelle. In die finanzielle Schieflage, die in der Insolvenz mündete, sei O+F durch die Folge eines Großbrandes und dann die Auswirkungen der Corona-Pandemie geraten.

Insgesamt 15 Bewerber aus dem In- und Ausland hätten Interesse bekundet, sich bei der insolventen O+F A-Line in Menden zu engagieren. Jetzt fiel die Entscheidung zugunsten eines mittelständischen Beteiligungspartners mit umfangreichen Erfahrungen in der Küchenzulieferindustrie, der ‚Gruppe des Deutschen Mittelstands‘ aus Frankfurt a. M. Ein wichtiges Verkaufskriterium war, den Großteil der Arbeitsplätze zu erhalten. Mit dem neuen Gesellschafter hat O+F einen Partner gefunden, der langfristig Eigenkapital für die Entwicklung seiner Gruppenunternehmen zur Verfügung stellt und nicht anstrebt, diese nach kurzer Haltedauer gewinnorientiert zu veräußern. „Ab sofort werden Gesellschafter und Management gemeinsam alle Geschäftsprozesse der O+F Systems stabilisieren und optimieren sowie Produktentwicklung und Vertrieb vorantreiben,“ wird in der Pressemitteilung zugesichert. In dieser Übergangszeit soll auch die Unternehmensführung in neue Hände gelegt werden.

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