WVO
Nach wie vor mehr Haushaltswerbung auf dem Land, aber die Städte holen auf
Bereits das vierte Jahr infolge veröffentlicht der WVO Verbund, der Branchenverbund der deutschen Zustellunternehmen, die Ergebnisse seiner Mitgliederbefragung. Schon im vergangenen Jahr zeigte sich, dass sich der Anteil von Verteilungen
Bereits das vierte Jahr infolge veröffentlicht der WVO Verbund, der Branchenverbund der deutschen Zustellunternehmen, die Ergebnisse seiner Mitgliederbefragung. Schon im vergangenen Jahr zeigte sich, dass sich der Anteil von Verteilungen von Haushaltswerbemitteln in den Städten sich dem weitaus stärkeren Anteil in ländlichen Regionen annähert. Die diesjährige Erhebung bestätigt diesen Trend in der Struktur der Distributionsgebiete. Die Zahlen zeigen, dass die städtischen Regionen inzwischen aufgeholt haben, aber immer noch nicht die Hälfte aller Verteilungen ausmachen. Innerhalb von drei Jahren hat sich jedoch der Abstand zur ländlichen Verteilung verringert von 23 Prozent (2007) auf nur 8,6 Prozent (2009). Traditionell hat die sogenannte Haushaltsdirektwerbung auf dem Land einen hohen Stellenwert. "Sie ist bis heute oft die effektivste Möglichkeit, die dort lebenden Zielgruppen zu bewerben. Angebote von Lebensmittelmärkten, Möbelhäusern und Baumärkten gelangen so direkt in die Haushalte und wirken unmittelbar auf das Kaufverhalten ein. Zudem sind Werbeverweigerer auf dem Land weniger als in großstädtischen Gebieten anzutreffen", erklärt WVO-Vorstandsvorsitzender Armin Fay. Dennoch gibt es Gründe dafür, dass die Haushaltswerbung in den Städten zunimmt. Fach- und Lebensmittelmärkte auf der "grünen Wiese" versuchen neue Käufergruppen anzusprechen, zudem sind in der Vergangenheit immer wieder größere Gebiete in Städte eingemeindet worden, obwohl sie nach wie vor ländlich geprägt sind.

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