"Neo" von Hülsta gibt es in Regenbogenfarben in limitierter Edition. 1.000 Euro des Verkaufspreises werden gespendet. Foto: Hülsta

Hülsta

Nach kraftvollem Jahresstart Produktionsunterbrechung wegen anstehender Lieferengpässe

Wie viele in der Möbelindustrie musste auch Hülsta auf die Corona-Krise reagieren und pausiert ab heute mit der Produktion in Stadtlohn und Ottenstein. Grund dafür ist nicht allein die Schließung der Möbelhäuser. Die fehlende Belieferung aus Italien mit Zulieferteilen hat die Supply Chain unterbrochen. „Die Situation ist umso bedauerlicher, weil wir - sowohl was die Auftragseingänge, als auch die Umsätze angeht - einen kraftvollen Start ins Jahr hatten“, so der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Thomas Knecht.

Das Unternehmen aus Stadtlohn geht derzeit zunächst von einer Betriebsruhe von einigen Wochen aus, bevor das Team wieder durchstarten und den hohen Auftragsbestand abarbeiten kann. Die Speditions- und ebenso die Montagedienstleistungen sowie Sonderanfertigungen werden nach wie vor vorgenommen. Darüber hinaus läuft auch das Onlinegeschäft mit der Lifestyle-Linie „Now“. Energie steckt die Marke zudem aktuell weiter in die Optimierung der Daten, Prozesse und Sortimente, um sich nach der Krise gestärkt aufzustellen. „Diese Arbeiten haben wir bereits jetzt weitestgehend flexibilisiert und können vom Home-Office aus gut vorangetrieben werden.“

Für seine Kernmarke hat sich Hülsta etwas Besonderes einfallen lassen, um seine Solidarität auszudrücken. Unter #huelstacares fließen aus den Umsätzen der Sonderedition in Regenbogenfarben des Graffiti-Künstlers Philipp Scharbert je 1.000 Euro des verkauften Sideboards an Organisationen, die die Auswirkungen des Corona-Virus bekämpfen. Die Edition ist auf 100 Stück begrenzt, kann ab sofort online bestellt werden und wird dann im Herbst 2020 ausgeliefert.

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