Rosenthal
Mutter musste Insolvenz anmelden
Rosenthal steht vor einer ungewissen Zukunft: Die irische Mutter des Porzellanherstellers, Waterford Wedgwood, gab seine Pleite bekannt. Am Montag wurde laut der Zeitung "Der Tagesspiegel" für das Geschäft in Irland
Rosenthal steht vor einer ungewissen Zukunft: Die irische Mutter des Porzellanherstellers, Waterford Wedgwood, gab seine Pleite bekannt. Am Montag wurde laut der Zeitung "Der Tagesspiegel" für das Geschäft in Irland und Großbritannien ein Insolvenzverwalter benannt. Die Aktien des Konzerns an der irischen Börse wurden vom Handel ausgesetzt. Das Geschäft laufe nach Angaben einer Firmensprecherin aber erst einmal normal weiter.
Wie es jetzt mit Rosenthal und seinen rund 1.600 Mitarbeitern weitergeht, ist unklar. Bereits seit Mitte 2008 sucht Waterford Wedgwood einen Käufer seines 90,7 Prozent-Anteils. "Die Gespräche mit einem potenten Investor über den Verkauf von Rosenthal befinden sich in einem fortgeschrittenen Zustand und werden weiter geführt", zitierte der "Tagesspiegel" gestern Rosenthal.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren