Eggerath

Musste Insolvenzantrag stellen

Eggerath hat beim Amtsgericht Aachen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die gesamte Unternehmensgruppe gestellt. Von der Insolvenz betroffen sind demnach ebenfalls die Tochterunternehmen Möbelwerk Mühlberg in Brandenburg sowie Möbelwerk

Eggerath hat beim Amtsgericht Aachen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die gesamte Unternehmensgruppe gestellt. Von der Insolvenz betroffen sind demnach ebenfalls die Tochterunternehmen Möbelwerk Mühlberg in Brandenburg sowie Möbelwerk Köthen in Sachsen-Anhalt betroffen. Der Grund: Saisonale und strukturbedingte Umsatzrückgänge sowie mangelnde Rentabilität. Eggerath gehört zu den maßgeblichen Anbietern für zerlegte Mitnahme-Möbel im Segment Discount. Im Hauptwerk in Heinsberg-Oberbruch wurden zuletzt täglich 15.000 Stück produziert. Der Umsatz lag 2005 bei 85 Mio. Euro. Mit ca. 300 Vollzeitkräften und etwa 750 geringfügig beschäftigten Arbeitnehmern ist Eggerath einer der größten Arbeitgeber der Region. Hinzu kommen ca. 280 Mitarbeiter in den Tochterunternehmen. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Thomas Georg (Kanzlei Mönning & Georg, Aachen) bestellt. "Der Geschäftsbetrieb wird in Abstimmung mit mir uneingeschränkt fortgeführt, um die Sanierungsmöglichkeiten zu erhalten. Aufgrund der Produkte, der Ausrichtung und der Substanz des Unternehmens sehe ich hierfür nach vorläufiger Einschätzung realistische Chancen," so Georg.