GfK Sortimentskaufkraft 2014

Münchner geben 44 Prozent mehr Geld für Möbel aus als der Durchschnittsdeutsche

Die Studie "GfK Sortimentskaufkraft 2014" weist das aktuelle regionale Kaufkraftpotenzial für rund 60 Standardsortimente aus. Darüber hinaus kann GfK auf Basis ihres Verbraucherpanels auch händlerspezifische regionale Absatzpotenziale für mehr als

Die Studie "GfK Sortimentskaufkraft 2014" weist das aktuelle regionale Kaufkraftpotenzial für rund 60 Standardsortimente aus. Darüber hinaus kann GfK auf Basis ihres Verbraucherpanels auch händlerspezifische regionale Absatzpotenziale für mehr als 200 Sortimentsgruppen ausweisen.
Die regionalen Unterschiede in den einzelnen Sortimenten sind gewaltig, wie ein Blick auf das Einrichtungssegment zeigt. Die Deutschen geben im Jahr 2014 im Schnitt 455 Euro pro Kopf für Einrichtungsbedarf aus. Davon entfallen 322 Euro allein auf das Hauptsortiment Möbel, die restlichen 133 Euro auf Haus- und Heimtextilien wie etwa Teppiche, Gardinen und Bettwaren.
Die Münchner haben im Schnitt die höchste pro-Kopf-Kaufkraft für Möbel – mit 466 Euro liegen sie 44 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Neben bekannten kaufkraftstarken Kreisen wie Hochtaunus und Starnberg tauchen auch Baden-Baden und Stuttgart in den Top 10 auf. Die Baden-Badener haben im Schnitt ein Drittel mehr als der Bundesdurchschnitt für Möbel zur Verfügung.
Die Studie "GfK Sortimentskaufkraft 2014" basiert auf unterschiedlichen Erhebungen und Analysen des Einkaufsverhaltens von Verbrauchern im Einzelhandel. Darunter sind auch Daten der GfK-Verbraucherpanels, die anonymisiert die Ausgaben einer repräsentativen Stichprobe von rund 30.000 Haushalten in Deutschland erfassen. Auf Basis dieser Verbraucherinformationen kann im Bereich Geomarketing von GfK über soziodemografische Abgleiche und geostatistische Modellierungen eine regionale, sortimentsbezogene Kaufkraft ausgewiesen werden. Sie liegt flächendeckend für alle administrativen und postalischen Gebietseinheiten vor – von den Bundesländern über Kreise und Gemeinden bis hin zu 5-stelligen Postleitzahlen und Straßenabschnitten. Für verschiedene europäische Länder sind ebenfalls Studien zur Sortimentskaufkraft verfügbar.
Die Kaufkraft wird als nominaler, das heißt nicht inflationsbereinigter, Prognosewert ausgewiesen. Sie bezieht sich auf den Wohnort, nicht auf den Einkaufsort. Die Daten stellen Durchschnittswerte für alle Einwohner einer Region dar. Rückschlüsse auf die Vermögenswerte von Einzelper-sonen sind daher falsch.