VDM-Präsident Elmar Duffner plädiert dafür, dass auch bei dem neuen Infektionsschutzgesetz Click & Collect sowie Click & Meet zum Einsatz kommen dürfen.

VDM

„Möglichkeit zum kontakt- und risikoarmen Einkauf muss bleiben“

Die laufenden politischen Beratungen zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und zur bundesweiten Umsetzung der Notbremse kommentiert Elmar Duffner, Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), wie folgt:

„Mit Blick auf die anstehenden wichtigen Beschlüsse bitten wir die politischen Entscheidungsträger dringend, die in den vergangenen Wochen erzielten Fortschritte für einen kontakt- und risikoarmen Einkauf zu berücksichtigen. Die erprobten und etablierten Möglichkeiten zur kontaktarmen Abholung bestellter Ware im Rahmen von Click & Collect-Lösungen müssen bestehen bleiben, sofern steigende Inzidenzwerte keine flächendeckende Öffnung des Einzelhandels ermöglichen. Im großflächigen Möbelhandel sollte zudem weiterhin die Buchung von Einzelberatungsterminen mit maximal zwei Personen pro Beratungsgespräch und strengen Flächenbegrenzungen (Click & Meet) ermöglicht werden. Ein aktueller negativer Corona-Test kann dabei zusätzliche Sicherheit gewährleisten."

Da gerade in der Pandemie das eigene Zuhause als sicherer Rückzugsort an Bedeutung gewinne und Einrichtungsbedarf vorhanden sei, der nicht über Onlinekanäle abgedeckt werden könne, müssen die genannten Zugänge für die Verbraucher offengehalten werden. "Bayern beispielsweise hat die entsprechende Verordnung schon in dieser Hinsicht angepasst – mit Click & Meet-Angeboten (plus negativem Corona-Test) bei einer 7-Tage-Inzidenz von 100 bis 200 und der Möglichkeit von Click & Collect bei einer Inzidenz von mehr als 200.“

 

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