Möbelindustrie weiter im Minus
Möbelhersteller bleiben skeptisch. Im Januar und Februar blieben die Umsätze im Vergleich mit dem gleichen Vorjahreszeitraum wieder im Minus. Mit 3,15 Mrd. Euro erzielte die Möbelindustrie insgesamt einen um 4,8
Möbelhersteller bleiben skeptisch. Im Januar und Februar blieben die Umsätze im Vergleich mit dem gleichen Vorjahreszeitraum wieder im Minus. Mit 3,15 Mrd. Euro erzielte die Möbelindustrie insgesamt einen um 4,8 Prozent geringeren Umsatz, obwohl im Schaltjahr mehr Arbeitstage zur Verfügung standen. Absolute Verlierer waren nach Berechnungen des VDM die Polstermöbelhersteller mit einem Umsatzrückgang um 14,2 Prozent. Für seinen Konjunkturindex für die Polstermöbelindustrie rechnet der Verband die in der amtlichen Statistik für Sitzmöbel mit enthaltenen Kraftfahrzeug- und Flugzeugsitze heraus. Für die Sitzmöbelindustrie insgesamt beträgt der Erlösrückgang 3,4 Prozent. Büro- und Ladenmöbel blieben um 9,3 Prozent hinter den Ergebnissen für Januar/Februar 2003, Kastenmöbel für Wohn-, Ess- und Schlafräume, "sonstige Möbel" in der Statistik, um 7,7 Prozent. Matratzenhersteller verfehlten ihren Jahresstart 2003 um 3,2 Prozent. Allein die deutsche Küchenmöbelindustrie konnte ihr Ergebnis praktisch halten; der Fehlbetrag hält sich mit 0,6 Prozent in Grenzen.
Gegenüber den ersten Monaten des Vorjahres hat sich auch die Zahl der Möbel produzierenden Unternehmen verringert – nämlich um 8,1 Prozent. 1.212 Betriebe beschäftigen 129.913 Mitarbeiter/innen und damit 8,7 Prozent weniger als zu Beginn des Jahres 2003.

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