BBE-Möbel-Index

Möbelhandel wächst 2017 leicht

Die Entwicklung im deutschen Möbelhandel war 2017 relativ homogen. Das heißt, es gab in den Monatsvergleichen keine riesigen Ausschläge nach oben oder unten. Das hat der BBE-Möbel-Index für das Gesamtjahr

Die Entwicklung im deutschen Möbelhandel war 2017 relativ homogen. Das heißt, es gab in den Monatsvergleichen keine riesigen Ausschläge nach oben oder unten. Das hat der BBE-Möbel-Index für das Gesamtjahr 2017 ergeben. Insgesamt, über sämtliche Betriebstypen, erzielte dieser zum Schluss ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent. Küchen (+0,7 %) und Discounter (+ 0,6 %) haben für sich allein betrachtet etwas besser abgeschnitten. Im direkten Vergleich tendierte der Dezember 2017 etwas schwächer als der Vorjahresmonat. „Viele Umsätze wurden offenbar erst Anfang des Jahres realisiert“, ergänzt Sebastian Deppe, Mitglied der Geschäftsleitung der BBE-Handelsberatung.

Der Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) hatte Anfang Januar für 2017 ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent bekanntgegeben. Der Jahresbruttoumsatz im Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandel lag demnach bei 33,6 Mrd. Euro. Auch für das Jahr 2018 rechnet der BVDM mit einer leicht steigenden Nachfrage, was vor allem an den guten Rahmenbedingungen liegt.

Die Daten des BBE-Möbel-Index beruhen im Wesentlichen auf den Zahlen aus dem „Chefplan Online“ (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant Möbel und MZE, vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt. Der BBE-Möbel-Index wird jeden Monat gemeinsam und exklusiv von der BBE Handelsberatung München und der „möbel kultur“ veröffentlicht.