Konkurrenzmärkte

Möbelhandel verliert Heimwerkerkompetenz

Nur noch 39 Prozent der Verbraucher kaufen DIY-Produkte auch im Möbelhandel ein. Das ist zwar kein schlechter Wert, vor drei Jahren gaben allerdings noch 58 Prozent der Konsumenten an, solche

Nur noch 39 Prozent der Verbraucher kaufen DIY-Produkte auch im Möbelhandel ein. Das ist zwar kein schlechter Wert, vor drei Jahren gaben allerdings noch 58 Prozent der Konsumenten an, solche Produkte im Einrichtungshandel zu beschaffen. Dieses Bild zeichnet sich auch in den Einzelhandelskanälen Supermarkt (2011: 52 %, 2008: 57 %) und Discounter (2011: 62 %, 2009: 67 %) ab. Mit anderen Worten: Die Deutschen kaufen Heimwerkerprodukte immer weniger außerhalb von Baumärkten ein.
Das ist das Ergebnis einer Befragung von Konzept & Markt und dem Dähne Verlag zum Thema "Konkurrierende Märkte und kannibalisierende Einkaufskanäle". Die Teilnehmer an der Untersuchung wurden danach gefragt, wo sie in den letzten ein bis zwei Jahren außerhalb von Baumärkten Produkte zum Reparieren, Basteln, Dekorieren und Heimwerken gekauft haben.
Einen deutlichen Unterschied ergibt der Vergleich nach Altersgruppen. Jüngere Leute (bis 29 Jahre) kaufen DIY-Artikel zu einem signifikant größeren Anteil im Internet (43 %), im Möbelhaus (49 %) oder im Versandhandel (25 %) ein. Über 60-Jährige nutzen dagegen eher Supermärkte (53 %) für den Kauf von Heimwerkerprodukten (Möbelhandel 29 %, Internet 21 %, Versandhandel 13 %).